THW und Bevölkerungsschutzamt wollen beim Impfen und Testen helfen

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BERLIN (dpa-AFX) - Um die Wucht der vierten Corona-Welle zu bremsen, bietet der Bund den Ländern Unterstützung beim Impfen und Testen der Bevölkerung an. In einer Aufstellung des Bundesinnenministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, das THW könnte Ländern und Kommunen beim Wiederaufbau von Impfzentren helfen. Auch für die Errichtung von Corona-Test-Stationen und für mögliche Umbaumaßnahmen in Krankenhäusern stünden ehrenamtliche Helfer bereit.

Diese und weitere Angebote des Bundes könnten bei der anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz besprochen werden, für die diese Aufstellung erstellt wurde. An diesem Donnerstag will die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder über eine einheitliche Linie in der Pandemie-Bekämpfung beraten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet demnach angesichts der wieder steigenden Zahl von Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern an, über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern "noch frühzeitiger und verstärkt" bei der bundesweiten Verlegung von Intensiv-Patienten zu unterstützen.

Darüber hinaus bietet der Bund den Ländern an, Komponenten der Sanitätseinheiten des Bundes - vor allem Fahrzeuge mit beheizbaren Zelten - als mobile Impfstellen für ländliche Gebiete zu nutzen.

Die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern wird sich Anfang Dezember voraussichtlich mit Plänen für ein Kompetenzzentrum beim BBK beschäftigen. Dieses neue Zentrum soll dafür sorgen, dass die Unterstützung durch den Bund oder durch andere Bundesländer künftig in Krisensituationen nicht über Beziehungen oder nach dem "Windhundprinzip" läuft. Vielmehr soll es eine bundesweite Übersicht vorhandener Ressourcen wie etwa Rettungshubschrauber oder Sanitätskräfte geben, die sowohl staatliche Stellen als auch Hilfsorganisationen einschließt.

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