Thomas Müller vom FC Bayern München: "Wir haben schon genug Unruhe"

Der Weltmeister zählte unter Carlo Ancelotti nicht zum Stammpersonal. Bayern-Boss Uli Hoeneß stärkt Thomas Müller den Rücken.

Thomas Müller hat sich an seinem 28. Geburtstag zu seiner persönlichen Situation beim FC Bayern München geäußert. "Es wird eine lange Saison. Wir werden viele Spiele haben, da wird es uns nicht weiterbringen, wenn wir jeden Mittwoch und Samstag über dieses Thema sprechen", sagte der Weltmeister am Mittwoch im Rahmen des Lederhosenshootings von Paulaner. Müller hatte im Champions-League-Spiel gegen den RSC Anderlecht (3:0) wie schon in der Bundesligapartie bei Werder Bremen zunächst nur auf der Bank gesessen. 

Fehlender Zusammenhalt beim FC Bayern? Elf Freunde müsst ihr sein

"Ich verstehe die Fragen, weil der FC Bayern ein Verein ist, der polarisiert. Da versucht man natürlich immer, ein bisschen Unruhe reinzubringen. Aktuell haben wir aber schon genug Unruhe. Wir sollten uns, wie Arjen Robben schon gesagt hat, auf die Dinge auf dem Platz konzentrieren. Wenn wir Erfolg haben, können wir auch wieder über andere Dinge sprechen", erklärte er weiter. 

Müller: Bayern München spielt "noch nicht am Optimum"

Mit den aktuellen Leistungen ist Müller noch nicht glücklich. "Wir spielen noch nicht am Optimum. Bis auf das Hoffenheim-Spiel haben wir gute Ergebnisse eingefahren, aber wir sind selbst noch nicht hundertprozentig zufrieden. Es flutscht noch nicht so", meinte er. 

Derzeit fehle schlicht die Selbstverständlichkeit, "die müssen wir uns mit viel Biss wieder erarbeiten. In der Offensive müssen wir Laufwege ohne Ball machen, die Zwischenräume besetzen, und den Gegner unter Druck setzen. Wir müssen den Nebenmann sehen und gemeinsam spielen. In den kommenden Wochen werden wir genügend Möglichkeiten haben, unser Können zu zeigen. Wir sind auf jeden fall gewillt, viele gute Spiele zu machen."

Der FC Bayern müsse jetzt "einfach abliefern, denn daran werden wir gemessen".