Theater: Nicht ohne grünen Kaktus: "Comedian Harmonists" werden 20

Olaf Drauschke ist seit 20 Jahren dabei. Aber mit Max Raabe würde er nicht tauschen wollen

Schon wieder eine olle Kamelle. Es ist gerade mal einen Monat her, dass das Theater am Kurfürstendamm noch mal ein Stück ins Programm gehievt hat, das 20-Jähriges feierte: "Pension Schöller". Da passiert das gleich noch mal, mit "Veronika, der Lenz ist da", das Stück über die Comedian Harmonists. Am 27. August ist die Wiederaufnahme in der Komödie, schon zwei Abende vorher gibt es Voraufführungen.

Dabei war 1997 eigentlich kein gutes Jahr für die Woelffer-Bühnen. Man hatte sich mit einigen Produktionen verkalkuliert, es sah nicht gut aus für die Häuser. Doch dann gab es diese beiden Produktionen, die sich zu veritablen Hits entwickeln sollten, die nicht nur jahrelang gespielt und immer wieder ins Programm genommen wurden, sondern auch von zahllosen Stadttheatern nachgespielt wurden. Nach "Pension Schöller", der Komödie mit dem berühmten Sprachfehler, kein "L" sprechen zu können, nun das bewegende Stück über das berühmte Sextett im Frack, garniert mit ihren Ohrwürmern wie "Wochenend und Sonnenschein", "Schöne Isabella aus Kastilien" und natürlich "Der kleine grüne Kaktus".

Eine Rolle fürs Leben: Hier trifft das wirklich zu

Wir treffen uns aus diesem Anlass mit Olaf Drauschke, einem der drei Schauspieler, die das Stück vom ersten Tag an gespielt haben. So ganz genau kann er nicht sagen, wie oft er damit schon auf der Bühne stand. Sie seien bei "800-irgendwas", die 900 werden sie mit der neuen Spielserie wohl schaffen. Die 1000, die würde er gern noch knacken. Da müssen wir allerdi...

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