The Monkees-Miterfinder und Kultregisseur: Bob Rafelson ist tot

Er rief als Produzent die Popband The Monkees mit ins Leben und schrieb als Regisseur mit "Five Easy Pieces" (1970) Hollywood-Geschichte: Bob Rafelson ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Er rief als Produzent die Popband The Monkees mit ins Leben und schrieb als Regisseur mit
Er rief als Produzent die Popband The Monkees mit ins Leben und schrieb als Regisseur mit "Five Easy Pieces" (1970) Hollywood-Geschichte: Bob Rafelson ist im Alter von 89 Jahren gestorben. (Bild: Doris Thomas/Fairfax Media via Getty Images)

Bob Rafelson ist tot. Wie sein persönlicher Assistentin bestätigte, starb der Regisseur und Produzent am Samstag an den Folgen seiner Lungenkrebserkrankung. Rafelson sei friedlich im Kreise seiner Familie gestorben. Er wurde 89 Jahre alt. Rafelson begann seine Karriere beim Fernsehen, als Produzent von "The Monkees" war er mitverantwortlich für die Gründung der für die Show zusammengestellten Popband.

Micky Dolenz, Sänger und Schlagzeuger von The Monkees, nahm in einem Statement Abschied von seinem Entdecker: "Beim Vorsprechen für 'The Monkees' dachte ich zunächst, er sei ein anderer Schauspieler. Unnötig zu sagen, dass ich die Rolle bekam und sie mein Leben veränderte. Leider ist Bob gestern gestorben, aber ich hatte die Chance, ihm eine Nachricht zu schicken, in der ich ihm sagte, wie unendlich dankbar ich dafür bin, dass er etwas in mir sah."

Jack Nicholson: Bob Rafelson war "Teil meiner Ersatzfamilie"

Rafelson zog es bald auf die große Leinwand: Nicht nur als Produzent mit seiner eigenen Firma Raybert, die unter anderem für Filmklassiker wie "Easy Rider" (1969) und "Die letzte Vorstellung" (1971) verantwortlich zeichnete, zählte der gebürtige New Yorker zu den Vorreitern des amerikanischen Autorenkinos. Seine zweite Regiearbeit "Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst" (1970) wurde als bester Film für den Oscar nominiert, ebenso wie Jack Nicholson als bester Hauptdarsteller, der mit dem Drama seinen endgültigen Durchbruch in Hollywood feierte. Auch in "Der König von Marvin Gardens" (1972), "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (1981) und "Man Trouble - Auf den Hund gekommen" (1992) arbeiteten der Regisseur und der Schauspieler zusammen. Rafelson sei "Teil seiner Ersatzfamilie", erklärte Nicholson einst.

Rafelson ließ sich nie auf ein Genre festlegen: Neben Thrillern wie "Die schwarze Witwe" (1987) und "Blood and Wine - Ein tödlicher Cocktail" (1996) führte er auch beim Musikvideo zu Lionel Richies Hit "All Night Long (All Night)" Regie. 2002 kam mit "No Good Deed" sein letzter Film in die Kinos. Er hinterlässt drei Söhne und seine zweite Ehefrau.

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