"The Last of Us": Teuerer "Walking Dead"-Nachfolger startet bei Sky

Pedro Pascal in "The Last of Us" (Bild: HBO/Warner)
Pedro Pascal in "The Last of Us" (Bild: HBO/Warner)

Mit "The Walking Dead" ist gerade die große Zombieapokalypse-Serie der letzten Jahre zu Ende gegangen. Nun liefert Sky neuen Stoff für alle Horror-Fans. Am 16. Januar 2023 startet mit "The Last of Us" das neue Prestigeprojekt aus dem Hause HBO ("Game of Thrones").

Der US-Sender nahm ordentlich Geld in die Hand. 100 Millionen Dollar soll die erste Staffel gekostet haben. Damit spielt "The Last of Us" budgettechnisch in einer Liga mit "Game of Thrones" - und kostet etwa doppelt so viel wie eine Season von "The Walking Dead"

Ausstrahlung: So zeigt Sky "The Last of Us"

Parallel zur US-Premiere wird es "The Last of Us" in der Nacht auf den 16. Januar bei Sky Q zu sehen geben. Auch beim hauseigenen Streamingdienst Wow steht die erste Episode zeitgleich zur Ausstrahlung in den USA bereit. Die Auftaktfolge kommt mit 83 Minuten in nahezu abendfüllender Länge daher. Die weiteren acht regulären Episoden dauern je um die 60 Minuten.

Jede Woche kommt eine neue Folge, die Fans entweder im englischen Original oder in deutscher Synchronisation ansehen können. Dazu gibt es die Option von Untertiteln in Deutsch oder Englisch. Ab voraussichtlich März 2023 läuft die Serie in UHD-Qualität auf Sky Atlantic.

Die Story: Darum geht es bei "The Last of Us"

Zwanzig Jahre nach dem Untergang der modernen Zivilisation. Menschenfressende Kreaturen, die durch einen Pilz infiziert wurden, streifen durch die Straßen. Schmuggler Joel, der während des Ausbruchs der Apokalypse seine Tochter verloren hat, bekommt einen scheinbaren Routineauftrag. Er soll Teenie Ellie an einen sicheren Ort bei Salt Lake City eskortieren. Das Mädchen ist immun gegen die Zombiesporen.

Joel und Ellie, die wenig davon hält, die Heldin zu spielen, machen sich auf eine Reise quer durch die zerstörte USA. Am Zielort will eine Widerstandsgruppe will mit Ellies Hilfe ein Heilmittel gegen die Infektion herstellen. Was Joel und Ellie noch nicht ahnen: Das Mädchen müsste dafür sterben.

Die Videospielvorlage von "The Last of Us"

"The Last of Us" beruht auf dem gleichnamigen Videospiel, das erstmals 2013 für die PlayStation3 erschien. Teil zwei des Survival-Horror-Games folgte im Jahr 2020. Der erste Teil gilt als eines der besten Videospiele aller Zeiten, die Fortsetzung gewann sieben Game Awards. So viele Preise holte ansonsten kein Computerspiel.

Pläne, das Spiel zu verfilmen, gab es bereits 2014. Horrorkultregisseur Sam Raimi (63, "Tanz der Teufel", "Doctor Strange in the Multiverse of Madnesss") sollte die Kinoadaption produzieren. Neil Druckmann (44), der Entwickler des Spiels, hatte bereits ein Drehbuch verfasst. Doch die Filmpläne versandeten.

Auch an der Serienadaption ist Neil Druckmann als Autor beteiligt. Er hat bereits die Fans des Spiels beruhigt, dass die Serie die Vorlage nicht überholen soll. Anders als bei "Game of Thrones" wird die Adaption also nicht mit der Story vorpreschen, sondern sich ans Original halten.

Kenner des Spiels lobten schon beim Trailer die Werktreue, was Optik und Tonalität betrifft. Auch das charakteristische Klickern der Untoten wurde gut getroffen.

Auch die ersten Pressekritiken zur Serie, die in den USA erschienen sind, loben die Originaltreue. Generell kommt "The Last of Us" sehr gut weg. Bei "Metacritic" kommt sie auf eine Bewertung von 82 von 100 möglichen Punkten. "Empire" spricht von der "besten Videospielverfilmung aller Zeiten".

Die Stars von "The Last of Us"

Pedro Pascal (47) verkörpert den traumatisierten Schmuggler Joel. Für den gebürtigen Chilenen ist der Part nach "The Mandalorian" schon die zweite Hauptrolle in einer großen Serie. Ellie wird von Bella Ramsey gespielt. Die 19-Jährige war schon bei "Game of Thrones" dabei, in der Fantasyserie debütierte sie 2016 als Lyanna Mormont. Weitere Rollen spielen Gabriel Luna (40, "Ghost Rider in "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D."), Komiker Nick Offerman (52, "Parks and Recreation") und Graham Greene (70, Oscar-Nominierung für "Der mit dem Wolf tanzt"). Das Drehbuch stammt von Spieleentwickler Neil Druckman und Craig Mazin (51), dem Mastermind der gefeierten HBO-Serie "Chernobyl").