Nach dem Texas-Massaker hat Obama eine deutliche Botschaft an Donald Trump

Jessica Dawid
Barack Obama

Erst wenige Wochen ist es her, als ein Angreifer auf einem Musikfestival in Las Vegas 59 Menschen tötete und zahlreiche weitere verletzte. Nun erschüttert erneut ein Amoklauf die USA: Während eines Gottesdienstes in einer Kirche in Sutherland Springs, Texas, erschoss ein 26-jähriger Mann 26 Menschen, er selbst wurde später tot in seinem Auto aufgefunden.

Trump sieht keine Verbindung zwischen Waffengesetz und Schießereien

Diese Vorfälle als Anlass für eine Änderung des Waffenrechts zu nehmen, lehnt US-Präsident Donald Trump allerdings ab. „Das war ein sehr gestörtes Individuum“, äußerte Trump sich während einer Pressekonferenz auf seiner Asien-Reise in Tokio. Anstatt die milden Waffengesetze als Grund für die Häufung der Gewalttaten in den USA zu sehen, spricht Trump von einem „gestörten Individuum“ und merkt an, dass Amerika ein großes Problem mit psychischer Gesundheit habe, allerdings kein Problem mit Schusswaffen. 

Obama spricht sich erneut für Verschärfung des Waffenschutzgesetzes aus

Anderer Meinung hingegen ist der ehemalige US-Präsident Barack Obama. „Wir trauern mit allen Familien in Sutherland Springs, die von diesem Akt des Hasses getroffen wurden“, twitterte er nach dem Massaker. Außerdem fügte er hinzu: „Möge Gott uns allen die Weisheit geben, um zu fragen, welche konkreten Schritte wir unternehmen können, um die Gewalt und die Waffen unter uns zu reduzieren.“