Ogier in Testunfall verwickelt

Sebastien Ogier hatte bei seiner letzten Testfahrt einen Unfall


Die WRC-Teams bereiten sich intensiv auf die Rallye-Finnland vor. Alle Hersteller absolvieren auf den ultraschnellen Schotterwegen durch die finnischen Wälder Vorbereitungstests. Vor allem die Fahrer müssen mit den neuen World-Rally-Cars ein Gefühl für das Limit finden und das Set-up optimieren. Wer in Finnland kein Vertrauen zu seinem Auto hat, wird bei der schnellsten Rallye des Jahres keine Chance auf Spitzenergebnisse haben.

Für M-Sport ging der Vorbereitungstest vorzeitig zu Ende. Ausgerechnet Sebastien Ogier hatte einen Unfall. Bei seinem letzten Versuch am Donnerstagnachmittag erwischte der Weltmeister einen großen Stein, wodurch die Radaufhängung des Ford Fiesta WRC zu Bruch ging und der Wagen in den Wald flog. Den Stein hatte Ogier beim vorherigen Durchgang selbst auf die Teststrecke gewirbelt. Der 33-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.

Auf Twitter schreibt Ogier: "Ich konnte nichts machen. Am Ausgang einer langen Vollgaskurve im sechsten Gang lag ein großer Brocken. Es tut mir leid für meine Teamkollegen, die jetzt nicht testen können." Am Freitag und Samstag hätten eigentlich Elfyn Evans und Teemu Suninen fahren sollen. Der Fiesta konnte in so kurzer Zeit nicht repariert werden.

Suninen war beim Test von Ogier anwesend und versuchte sich etwas vom Weltmeister abzuschauen. Ob der Finne am Samstag noch testen kann, ist offen. Schon Anfang der Woche absolvierte Ott Tänak seinen Test. Von den M-Sport-Fahrern wird nur DMACK-Pilot Evans ohne Vorbereitungsfahrt in den Shakedown gehen müssen. Die Rallye Finnland findet am kommenden Wochenende von 27.-30. Juli statt.

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