Der Elektroautobauer rutscht im abgelaufenen Quartal tiefer in die rote Zahlen. Doch für die Anleger ist ein anderer Punkt viel wichtiger.


Mit Spannung erwarteten Anleger die Ergebnisse des Elektroautopioniers für das vierte Quartal 2017. Die große Frage: Konnte Tesla seine Produktionsprobleme beim neuen Model 3 lösen?

  • Umsatz: 3,28 Milliarden Dollar (plus 43 Prozent)
  • Verlust: 675 Millionen Dollar (Vorjahr: minus 121 Millionen Dollar)
  • Produktion: Zum Ende des laufenden Quartals will Tesla 2500 Model 3 pro Woche produzieren, zum Ende des zweiten Quartals 2018 5000.






Das fällt auf

Der Umsatz wächst weiter stark, während der Verlust durch die Decke geht. Das hatten Analysten erwartet, aufgrund der hohen Investitionen in das neue Model 3. Das Augenmerk lag vielmehr auf den Produktionsergebnissen. Dort konnte Tesla die Investoren beruhigen. Anders als zuvor bleibt das Unternehmen bei seiner Vorhersage, 5000 Stück pro Woche Mitte 2018 produzieren zu können.


So sind die ersten Reaktionen

Die Aktie reagierte mit einem leichten Kursplus von zwei Prozent. „Heute beginnen wir mit einem neuen Kapitel in unsere Geschichte“, sagte Tesla-Chef Elon Musk. „Hunderttausende Menschen werden zu einem Elektroauto wechseln“.


Was jetzt passiert

Entscheidend wird sein, ob Musk in den kommenden Wochen tatsächlich die Produktion hochfährt. Verzögerungen würden nach der selbstbewussten Ankündigung zu starken Kursabschlägen führen.