Der Tesla-Deutschland-Chef erklärt, warum Tesla ein Tabu vieler Autohersteller bricht

Business Insider Deutschland
US-Autobauer Tesla will künftig vermehrt in Innenstädten für sich werben

Der Markt der Elektroautos wächst stetig. Damit die Menschen wissen, bei wem sie ihr Auto kaufen sollen, baut der amerikanische Elektrobauer Tesla nun Filialen in den besten Lagen Deutschlands — in den Innenstädten.

Jochen Rudat, Tesla-Vertriebschef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, ist der Meinung, dass sich das lohnen wird, denn in der Innenstadt spiele sich das Leben der Stadt ab. Warum also nicht auch hier Autos verkaufen?

Teslas deutsche Standorte

Von den 300 Tesla-Standorten weltweit sind 18 in Deutschland — als Showrooms und Service-Center. Laut Rudat liegen die meisten Filialen an frequentierten Orten in der Stadt. So auch neuerdings in Stuttgart, im Einkaufsviertel Dorotheenquartier am Karlsplatz und in Frankfurt am Main.

Mit 350 Quadratmetern ist der Stuttgarter Tesla-Store der größte Deutschlands. Zwei Modelle sind ausgestellt – die Limousine Model S und der Geländewagen X. Beide Modelle sind laut Rudat stark gefragt, auch wenn das noch nicht in den Absatzzahlen erkennbar ist.

2075 Autos kamen von Januar bis Juli dieses Jahres auf die deutschen Straßen — ein geringer Absatz, wenn man ihn mit anderen Herstellern vergleicht. Mercedes-Benz verkaufte im selben Zeitraum hierzulande fast hundertmal so viele Autos. Doch Tesla hat sich hohe Ziele gesteckt: In den kommenden Jahren will der kalifornische Autobauer den Absatz verdoppeln.

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