Terzic zu Gladbach? Das sagt Eberl

SPORT1
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Terzic zu Gladbach? Das sagt Eberl
Terzic zu Gladbach? Das sagt Eberl

Nach der Bekanntgabe des Wechsels von Marco Rose zu Borussia Dortmund läuft es bei Borussia Mönchengladbach miserabel (SERVICE: Tabelle der Bundesliga).

Gladbach fing sich sechs Pflichtspielniederlagen in Folge, am Freitag setzte es eine 1:3-Pleite beim FC Augsburg. Inmitten der Unruhe muss Max Eberl einen neuen Trainer suchen, der die Fohlenelf ab Sommer übernimmt.

"Ich suche schon aktuell", erklärte Gladbachs Sportdirektor im ZDF-Sportstudio: "Ich bin dementsprechend schon die letzten drei Wochen sehr, sehr intensiv unterwegs."

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Eberl führt Gespräche - aber nicht mit Glasner

Er habe "sehr, sehr viele und gute Gespräche geführt. Ich bin auf einem guten Weg, wir hatten eine Kandidatenauswahl, mit der wir uns beschäftigt haben."

Eberl schließt: "Mit dem Fokus befindet wir uns schon auf der Zielgeraden - wir haben eine klare Vorstellung."

Zu konkreten Kandidaten wollte sich der 47-Jährige prinzipiell nicht äußern. Ein Name, der gehandelt wurde, scheint allerdings nicht auf der Liste zu stehen: Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg.

"Nein, wir haben bis jetzt keinen Kontakt gehabt. Er macht einen großartigen Job in Wolfsburg", sagte Eberl (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga).

Terzic zu Gladbach? Das sagt Eberl

Und was wäre mit der theoretischen Möglichkeit, Edin Terzic vom BVB zu holen, der durch die Rose-Verpflichtung zukünftig zurück ins zweite Glied rückt?

"Er macht es auf jeden Fall gut", befand Eberl: "Doch er hat sich relativ klar committed, dass er unter Rose Co-Trainer werden wird."

Eberl schließt Ausstiegsklausel nicht aus

Auch "Namen wie Ralf Rangnick werde ich hier nicht nennen", sagte er zum auf Schalke als Sportvorstand gehandelten langjährigen Bundesliga-Trainer: "Wir machen unsere Arbeit im Hintergrund und versuchen einfach, eine sehr, sehr gute Lösung für Gladbach zu finden."

Bei seinem neuen Trainer werde er trotz der schlechten Erfahrung bei Rose eine Ausstiegsklausel "heute nicht pauschal ausschließen".

Denn "wenn man eben einen Trainer findet, von dem man zu 100 Prozent überzeugt ist, der einen ein, zwei oder drei Jahre weiterbringt - ein Jahr ist vielleicht ein bisschen kurz -, dann muss ich diese Entscheidung fällen."