Terror in Barcelona: Fahndung nach weiterem Verdächtigem – 120 Gasflaschen gehortet

In der Sagrada Famila fand am Sonntag eine Trauermesse für die Toten statt.

Drei Tage nach der Terrorattacke von Barcelona folgt die katalanische Polizei einer neuen Spur. Sie seien sehr nah an einer Person dran, „die mit beiden Attentaten in Verbindung steht“, erklärten die Ermittler am Sonntag. Welche Rolle die Person gespielt haben könnte, blieb zunächst offen. Gefahndet wird bislang vor allem nach dem Haupttäter, der den Lastwagen in die Flaniermeile Las Ramblas gesteuert haben soll und möglicherweise noch immer auf freiem Fuß ist.

12 Gasflaschen für Anschläge

Die Terrorzelle von Barcelona hat nach Angaben der Polizei mindestens 120 Gasflaschen für „einen oder mehrere Anschläge“ in der katalanischen Hauptstadt gehortet. Die Gasflaschen hätten sich in einem Haus in Alcanar befunden, wo durch eine Explosion die ursprünglichen Anschlagspläne durchkreuzt worden seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Attentäter hatten daraufhin mit Fahrzeugen zwei Anschläge in Barcelona und Cambrils am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag verübt, bei denen insgesamt 14 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt worden waren.

Messe für die Opfer

In der Basilika Sagrada Familia in Barcelona wurde mit einer Trauerfeier der Terroropfer gedacht.

An der Messe in dem weltberühmten, von Antoni Gaudí entworfenen Gotteshaus nahmen auch das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia, Ministerpräsident Mariano Rajoy, der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa teil.

„Tage von Tränen und Menschlichkeit“

Der Erzbischof von Barcelona, Juan José Omella, verlas eine Botschaft von Papst Franziskus, in der das Oberhaupt der katholischen Kirche Angehörigen und Verletzten sein Beileid aussprach. „Es waren Tage von Tränen und Menschlichkeit“, sagte Weihbischof Sebastià Taltavull. Das Volk habe keine Angst....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung