Terrorabwehr: Kölner Polizei setzt Einsatz am Dom vorerst fort

Polizisten werden weiterhin die Zufahrten zur Domplatte bewachen.

Die Polizei wird trotz der harschen Kritik der Gewerkschaft der Polizei (GDP) vorerst weiterhin die Zufahrten zur Domplatte bewachen. Die GDP-Kreisgruppe beklagte sich darüber, dass hoch qualifizierte Beamte dort als „Schrankenwärter“ eingesetzt werden. „Wir wollen zusammen mit der Stadt so schnell wie möglich eine bauliche Lösung finden, um unsere Leute abziehen zu können“, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ bereits berichtete, wollen die Spitzenvertreter von Polizei und Stadtverwaltung die vor drei Wochen provisorisch zum Schutz vor Terroranschlägen mit Lkw aufgestellten Domsteine durch ein weiteres Provisorium ersetzen.

Kette als mögliche Lösung

Im Gespräch ist dem Vernehmen nach eine Lösung mit einer zwischen zwei Betonblöcken gespannten Kette, um Fahrzeuge an der Durchfahrt zu hindern und gleichzeitig dem Lieferverkehr und Rettungswagen die Durchfahrt zu ermöglichen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme muss aber noch überprüft werden. „Bis auf weiteres werden wir vor Ort tätig sein“, sagte der Polizeisprecher.

Auf lange Sicht soll eine größere Lösung eingebaut werden, wie etwa versenkbare Poller, die vergleichbar mit denen rund um die Regierungsgebäude in Berlin sein sollen.

Da diese aber 1,60 Meter tief in der Erde verankert werden müssen, kann das nicht zeitnah realisiert werden. Zudem muss geklärt werden, welche archäologischen Funde und Versorgungsleitungen im Boden des Domumfelds verborgen sind. (att)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta