"Die Maschine war wieder da" - Terodde schießt HSV auf Platz zwei

SPORT1
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Im Montagsspiel der 2. Bundesliga feierte der Hamburger SV gegen den Karlsruher SC den dritten Sieg in Serie und überwintert nun auf Platz zwei. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Beim 2:1-Erfolg legte der HSV einen Traumstart hin und ging bereits nach drei Minuten durch Bakery Jatta in Führung.

Die Hamburger hätten noch weit höher führen können, doch erneut Jatta (5.) und Jeremy Dudziak (6.) vergaben.

HSV vergibt gute Chancen - Hofmann eiskalt

Und prompt gab der Gastgeber aus Karlsruhe die Antwort: Malik Batmaz hatte auf der linken Seite viel Zeit zum Flanken und fand im Strafraum Top-Torjäger Philipp Hoffmann, der in der 14. Minute mutterseelenallein zum 1:1 einschieben konnte. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

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In einer abwechslungsreichen Partie traf Simon Terodde zunächst den Pfosten (20.), Khaled Narey scheiterte per Kopf aus drei Metern an KSC-Torhüter Marius Gersbeck (27.).

Schließlich ging es mit einem gerechten 1:1 zum Pausentee. (Die Tabelle der 2. Bundesliga).

Erst Gelb-Rot, dann ist Terodde zur Stelle

Der zweite Durchgang wurde vor allem durch Kampf und weniger spielerische Klasse geprägt. Mit schlechterem Ausgang für den KSC. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

In der 76. Minute sah Philip Heise die Gelb-Rote-Karte, was dem HSV nochmal Aufwind gab. Und kurz danach war wieder einmal Terodde (82.) zur Stelle.

Mit seinem 14. Saisontor schoss der Goalgetter die Hamburger zum wichtigen Auswärtssieg und auf Platz zwei.

"Mich ärgert die erste gelbe Karte", meinte KSC-Coach Christian Eichner nach Abpfiff bei Sky. "Da mache ich dem Schiedsrichter keinen Vorwurf. Aber ich kann mich total mit der Art und Weise identifizieren, wie wir Fußball spielen. Ich nehme mit, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen können. Aber leider war heute die Maschine (Simon Terodde, Anm.d.Red.) wieder da. Und deshalb wird der HSV auch aufsteigen."

Terodde bleibt bescheiden

Der angesprochene HSV-Torjäger Terodde wollte seine eigene Leistung nicht zu hoch hängen.

"Heute reichte ein Tor zum verdienten Sieg", resümierte der Matchwinner. "In der zweiten Halbzeit wurde es ein bisschen zäh. Trotzdem haben wir eine stabile Leistung gezeigt. Ich habe der Mannschaft gesagt, wir müssen wieder mehr Bälle in die Box bringen. Ich versuche mich dann auf die Situationen zu konzentrieren, wo der Ball dann in den Strafraum geht."

Torhüter Sven Ulreich hatte "gar nicht viel bemängeln. Wir haben ein super Spiel gemacht. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit noch die eine oder andere Chance herausgespielt".

Somit überwintern die Rothosen mit 26 Punkten zwei Zähler hinter Tabellenführer Holstein Kiel auf einem direkten Aufstiegsplatz. Der KSC dagegen geht mit 16 Punkten als Tabellen-14. in die Winterpause.