"Kindisch"? Tennis-Rüpel schießt gegen Ex-Wimbledon-Champ

Nick Kyrgios steht in der dritten Runde von Wimbledon

Wo der australische Tennis-Rüpel Nick Kyrgios ist, ist der nächste Skandal nicht weit.

Erst beim Wimbledon-Vorbereitungsturnier im ehrwürdigen Londoner Queen's Club hatte der 23-Jährige mit einer obszönen Geste für einen Eklat gesorgt und dafür eine Geldstrafe von 15.000 Dollar aufgebrummt bekommen.

In seiner Erstrundenpartie in Wimbledon schoss der Australier dann versehentlich mit einem 220 km/h schnellen Aufschlag ein Ballmädchen am Arm ab, woraufhin dieses zu weinen anfing. Allerdings kümmerte sich Kyrgios sofort um das Mädchen und entschuldigte sich ausführlich.

Jetzt gibt es schon wieder Wirbel um den Weltranglisten-18. - allerdings geht dieser dieses Mal nicht von ihm aus.

Bartoli kritisiert Kyrgios und Monfils

Ex-Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli, die inzwischen als Expertin arbeitet, warf Kyrgios in einem Radio-Interview mit der BBC vor, er und der Franzose Gael Monfils seien kindisch, könnten nicht erwachsen werden und würden nicht die nötige Arbeitsmoral an den Tag legen.

Deswegen seien die beiden "mitleidserregend". "Es ist eine Schande, weil die beiden Jungs so viel Potenzial haben", urteilte die Französin.

Diese Vorwürfe ließ der 23-Jährige natürlich nicht auf sich sitzen und konterte mit einem Instagram-Post, in dem er sich Bartoli vorknöpfte: "Wer bist du, uns zu verurteilen, wie wir durchs Leben gehen? Wer bist du, uns vorzuschreiben, wie wir Dinge angehen sollen, wenn du keine Ahnung hast, was wir durchgemacht haben?", ätzte Kyrgios.

"Vollkommen egal, was du sagst"

Und weiter: "Hör auf damit zu unterstellen, du wüsstest, was am besten für andere ist, nur weil du glaubst, du hattest ein klein wenig Erfolg. Wir wissen, du musst in den Schlagzeilen bleiben. Aber ich verrate dir etwas: Uns ist es vollkommen egal, was du sagst."

Sportlich läuft es für den Australier in Wimbledon unabhängig von den Scharmützeln außerhalb des Platzes rund. Nach zwei Siegen trifft er in der dritten Runde auf den Japaner Kei Nishikori. (DATENCENTER: Ergebnisse der Herren)