Tennis: Lisicki profitiert in Wimbledon von einer Sonderregelung

Sabine Lisicki hofft in Wimbledon auf ein paar gewonnene Spiele

London.  Als Sabine Lisicki vor vier Jahren das Endspiel von Wimbledon verlor, war sie gefühlt eine zweite Siegerin. 14 Tage lang lachte die Berlinerin damals von den Titelseiten – mal als "Bum-Bum-Bine", mal als "Doris Becker". Wimbledon 2013, es hätte der Anfang von etwas Großem sein können.

Doch Lisicki verpatzte ihre Möglichkeiten, es ging bergab. Es folgten eine Verletzungsmisere und private Krisen, etwa das Ende der Liasion mit TV-Scherzkeks Oliver Pocher. Als sich Angelique Kerber im Vorjahr zur Nummer eins der Welt und zweifachen Grand-Slam-Turniersiegerin aufschwang, betrachtete Lisicki dieses Tennis-Wunder nur als Zuschauerin.

Wenn nun am Montag die Wettspiele im All England Lawn Tennis Club beginnen, beim wichtigsten aller Tennisturniere, wird Lisicki Randfigur sein, aus einleuchtendem Grund: Die 27-Jährige betreibt nach mehrmonatiger Verletzungspause gerade erste Comeback-Bemühungen, bei den Mallorca Open trat sie jüngst erstmals in dieser Saison bei einem offiziellen Wettbewerb an. "Es war ein gutes Gefühl, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können", sagt Lisicki, "ich habe Tennis sehr vermisst." Zwei Spiele gewann sie auf der Ferieninsel, bevor sie im Viertelfinale gegen Julia Görges ausschied.

Weltranglistenplatz reicht für eine Teilnahme nicht aus

Tennis war immer eine Wundertüte mit Lisicki, auch in ihren besten Zeiten. Und das kann durchaus auch jetzt so sein, bei dieser Rückkehr ins große Tennis nach Schulterbeschwerden und einer entzündeten Bizepssehne, nach "zieml...

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