Interview: Roger Federer: "Ich denke und fühle jetzt anders"

Zurück auf Rasen: Der Schweizer Roger Federer kann in Wimbledon zum alleinigen Rekordsieger aufsteigen

London.  Im Vorjahr schied Roger Federer (35) im Halbfinale von Wimbledon aus, mit Kniebeschwerden pausierte der Superstar danach sechs Monate. Eine weise Entscheidung, denn bei der Rückkehr gewann er nach über vier Jahren wieder ein Grand-Slam-Turnier: die Australian Open. Auf die Sandplatzsaison samt French Open verzichtete der Schweizer erneut, um sich auf Wimbledon zu konzentrieren. Die Spiele auf dem heiligen Rasen des Tennis beginnen an diesem Montag.

Herr Federer, Sie haben Halle/Westfallen mit dem neunten Titel verlassen, einer weiteren Rekordmarke. Nun sind Sie auch der Wettfavorit in Wimbledon.

Roger Federer: Ich gehe gestärkt in das Turnier in Wimbledon. Es ist der wichtigste Termin für mich im Jahr. Es ist auch das Turnier, auf das ich die meiste Konzentration bei meinem Comeback gerichtet habe. Weil ich in London mit großer Selbstverständlichkeit mein bestes Tennis spiele.

Sie haben schon einige Male das Double Halle/Wimbledon gewonnen. Was rechnen Sie sich aus für die Championships?

Der Sieg in Halle ist kein Freibrief für Wimbledon. Alles beginnt wieder bei Null, ganz von vorn. Ich rechne mit härtester Konkurrenz, mit den üblichen Verdächtigen, also den Topleuten wie Djokovic, Murray, Wawrinka und Nadal. Und dann gibt es noch diese Burschen aus der neuen Generation, Spieler wie Kyrgios, Alexander Zverev oder Khachanov, auf die man aufpassen muss.

Halle, es war der vierte Titel in einem Jahr, das mit einem Paukenschlag begann, mit dem 18. Grand-Slam-Titel, mit dem unerwartete...

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