Tennis Borussia: Thomas Brdaric: "Wir bewegen uns im Grenzbereich"

Thomas Brdaric soll Tennis Borussia in die Regionalliga führen. Keine leichte Aufgabe für den achtmaligen Nationalspieler

Berlin.  Der Auftrag, den Thomas Brdaric bei Tennis Borussia hat, ist klar: Er soll den Fußball-Oberligisten in die Regionalliga führen. Kein leichtes Unterfangen für den ehemaligen deutschen Nationalspieler, der die Veilchen mit nur drei Punkten aus drei Spielen übernommen hatte. Die Morgenpost sprach vor dem Pokalspiel am Sonntag beim TSV Mariendorf (14.30 Uhr, Volksparkstadion) mit dem 42-Jährigen.

Herr Brdaric, Sie sind jetzt rund einen Monat Trainer bei Tennis Borussia in der fünften Liga. Haben Sie sich die Aufgabe leichter vorgestellt?

Thomas Brdaric: Ich wusste, dass es nicht einfach wird. Es wird noch einige Zeit dauern, bis sich die Mannschaft an mich und die neue Situation gewöhnt hat. Vieles ist für die Jungs neu. Wir haben angefangen, doppelt zu trainieren, also zweimal am Tag. Jetzt geht es darum zu sehen, dass der Körper das auch adaptiert. Es bringt ja nichts, mit der Brechstange vorzugehen. Aber die Mannschaft entwickelt sich in die richtige Richtung.

In der Liga beträgt der Rückstand als Tabellensiebter trotzdem schon elf Punkte auf Spitzenreiter Rathenow. Was ist in dieser Saison noch möglich?

Die Ausgangslage ist nicht ideal, dessen sind wir uns bewusst. Aber ich habe eine hungrige Mannschaft übernommen, die jetzt justiert werden muss. In der jetzigen Phase wird es darum gehen, die Grundlagen für die Rückrunde zu legen. Und dann für die kommende Saison.

Das heißt, Tennis Borussia muss nicht sofort aufsteigen?

Der Verein hat einen klaren zeitlichen Plan, wann man in welch...

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