Telekom startet Verkauf des Niederlande-Geschäfts: Kreise

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(Bloomberg) -- Die Deutsche Telekom AG hat nach Angaben informierter Personen den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft T-Mobile Netherlands BV eingeleitet, die mit rund 4,5 Milliarden Euro bewertet werden könnte.

Der Telekommunikationsbetreiber hat Informationen über das Unternehmen an potenzielle Bieter verschickt, sagten die Personen, die darum baten, nicht namentlich genannt zu werden. Angebote für die erste Runde an Geboten sollen in diesem Monat eingereicht werden, hieß es.

Der Verkauf stößt auf erstes Interesse bei potenziellen Bietern, darunter Apax Partners, Apollo Global Management Inc., BC Partners, Providence Equity Partners und Warburg Pincus, so die Personen. Die Verhandlungen befänden sich in einem frühen Stadium und es sei nicht sicher, dass sich einer der Interessenten für ein Angebot entscheidet, hieß es.

Repräsentanten von Apax, Deutsche Telekom und Providence lehnten eine Stellungnahme ab, während Sprecher von Apollo, BC und Warburg Pincus sich nicht unmittelbar äußern wollten.

Die Deutsche Telekom trat im Jahr 2000 in den niederländischen Mobilfunkmarkt ein und erwarb einen Anteil an einem Joint Venture mit Belgacom SA und Tele Danmark. Das Geschäft wurde 2003 in T-Mobile Netherlands umbenannt, nachdem der deutsche Konzern die restlichen Anteile erworben hatte.

Das Unternehmen erwog 2015 einen Verkauf der Sparte zu einer ähnlichen Bewertung, um Mittel für den Kauf von Mobilfunkfrequenzen in den USA zu beschaffen, entschied sich dann aber, das Geschäft zu behalten. Im Jahr 2019 fusionierte T-Mobile Netherlands mit den Aktivitäten von Tele2 AB in dem Land und schuf so einen der größten lokalen Anbieter.

Auf einem Investorentag im Mai bestätigte der Vorstandsvorsitzende von Tele2, Kjell Johnsen, dass das Unternehmen plane, seine 25-prozentige Beteiligung an T-Mobile Netherlands zu verkaufen und sich auf seine Kernmärkte in den nordischen und baltischen Ländern zu konzentrieren.

Private-Equity-Firmen zeigen oft Interesse an diesen Vermögenswerten, da sie die Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur erlangen können, die stabile langfristige Renditen bietet. Im Mai erklärte der niederländische Telekommunikationskonzern Royal KPN NV, dass er eine “unaufgeforderte Annäherung auf hoher Ebene” von den Investmentfirmen EQT AB und Stonepeak Infrastructure Partners abgelehnt habe.

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Telekom Said to Start Sale of $5.3 Billion Dutch Unit

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