Teil der Vulkan-Flüchtlinge auf Bali kann in Häuser zurückkehren

Nach der Flucht von mehr als 130.000 Menschen vor einem drohenden Vulkanausbruch auf der Insel Bali kann ein Teil der Bevölkerung Behördenangaben zufolge nach Hause zurückkehren

Nach der Flucht von mehr als 130.000 Menschen vor einem drohenden Vulkanausbruch auf der Insel Bali kann ein Teil der Bevölkerung nach Hause zurückkehren. Nach Angaben des indonesischen Vulkanzentrums vom Sonntag können diejenigen Menschen die Notunterkünfte verlassen, die weiter als sechs Kilometer vom Vulkan Agung entfernt leben. Der Behörde zufolge lässt die Aktivität des Vulkans nach.

Das Vulkanzentrum stufte den Status des Agung von "Gefahr" auf "Alarm" herab. "Die Vulkanaktivität hat sich nicht vollständig beruhigt und es gibt immer noch die Möglichkeit eines Ausbruchs", warnte jedoch Kasbani, der Chef des Zentrums.

Mehr als 133.000 Menschen leben seit über einem Monat in Notunterkünften, obwohl mehr als die Hälfte der Flüchtlinge außerhalb der Gefahrenzone wohnt. Im August hatte der Agung seine Aktivität verstärkt, im September wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Der Vulkan liegt etwa 75 Kilometer vom Urlaubsort Kuta entfernt. Beim letzten Ausbruch des Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen.