Technik: Informatiker und Mathematiker geben Robotern mehr Grips

Medizinische Geräte, Roboter und Autos werden intelligenter. Die Entwickler müssen sich mit den Chancen und Gefahren auseinandersetzen.

Berlin.  "Terminator", "Matrix" oder "I, Robot" – vielleicht liegt es an Hollywoods Science-Fiction-Filmen, dass viele Menschen skeptisch gegenüber einer Technik sind, die sich gegen sie wenden könnte. Dabei kann KI, also künstliche Intelligenz, den Alltag vieler Menschen vereinfachen und sicherer machen.

Das Berliner Start-up German Autolabs etwa hat einen digitalen Assistenten für Autofahrer entwickelt. 97 Prozent aller Unfälle würden von Menschen verursacht, sagt Holger Weiss, Mitgründer und Geschäftsführer von German Autolabs. Sehr oft sei Handynutzung die Ursache. "Heute sterben mehr Menschen im Straßenverkehr an Smartphone-Ablenkung als durch Alkohol." Darum entwickelte Weiss zusammen mit seinem Partner Patrick Weissert "Chris".

Wie ein mobiles Navigationsgerät wird Chris an der Frontscheibe angebracht und verbindet sich mit dem Smartphone. Es soll mithilfe von KI die jeweilige Situation des Autofahrers erkennen und die richtigen Angebote zum richtigen Zeitpunkt machen. Chris kann sich etwa kurz vor einem Autobahnkreuz mit Navigationshinweisen melden oder E-Mails oder Messenger-Nachrichten vorlesen, wenn im Stau Zeit dafür ist. Die Markteinführung ist für Anfang 2018 geplant.

Weniger Unfälle durch künstliche Intelligenz

Weiss erwartet von der Zukunft des autonomen Fahrens dank KI nicht nur sinkende Unfallzahlen und flüssigeren Verkehr, sondern auch preiswertere Mobilität. "Für den Transport durch selbstfahrende Systeme werden wir in 15 bis 20 Jahren, vielleicht auch schon früher, ga...

Lesen Sie hier weiter!