TecDAX-Superbulle Siltronic: Top-Profiteur vom Chip-Boom

Michel Doepke
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Wacker Chemie konnte nichts Besseres passieren als die Tochter Siltronic an die Börse zu bringen. Seit dem Börsengang im Juli 2015 konnte das Papier 300 Prozent an Wert gewinnen – nach wie vor hält die Muttergesellschaft etwa 31 Prozent am Halbleitergrundstoff-Spezialisten und profitiert von der Vervielfachung des Aktienkurses. Mit den frischen Zahlen zum dritten Quartal 2017 hat Siltronic weiteren Zündstoff für die Rallye geliefert.

Erneut hob das TecDAX-Unternehmen den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr leicht an. Darüber hinaus hat Vorstandschef Christoph von Plotho aufgrund der ungebrochenen Nachfrage entschieden, die Produktionskapazitäten bis Mitte 2019 zu erhöhen. Wachstum garantiert! Allein im zurückliegenden Quartal kletterte der Umsatz um 30 Prozent auf 308 Millionen Euro, das EBITDA stieg sogar um satte 46 Prozent.

Luft nach oben

Sowohl fundamental als auch charttechnisch stehen in die Ampeln trotz Kursvervielfachung weiter auf Grün.
Die Siltronic-Aktie ist mit einem KGV von 16 für das kommende Jahr – auch im Vergleich zur Konkurrenz (X-FAB kommt auf ein KGV von 21 für 2018) – moderat bewertet. DER AKTIONÄR erhöht sein Kursziel für den Wafer-Hersteller auf 170,00 Euro, der Stopp wird auf 100,00 Euro nachgezogen.

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits in Ausgabe 45/2017 von DER AKTIONÄR im Rahmen einer TecDAX-Branchenstory.