Teamchef watscht Schumacher-Teamkollegen ab

SPORT1
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Der große Traum von Mick Schumacher geht schon bald in Erfüllung. Schumacher bildet gemeinsam mit Nikita Mazepin in der neuen Formel-1-Saison das neue Duo bei Haas. (Rennkalender der Formel 1 2021)

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost, der bei Toro Rosso schon viele Neueinsteiger betreute und auch in diesem Jahr mit Yuki Tsunoda wieder einen Rookie in seinem Formel-1-Aufgebot hat, schätzt die Herangehensweise Schumachers.

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Trost: "Das macht Mick wirklich gut"

"Mick ist nicht der Typ Fahrer, der sich in ein Auto setzt und sofort alles riskiert", sagte Tost im Interview mit auto motor und sport über den Formel-2-Champion von 2020: "Er macht es Schritt für Schritt und schaut, dass er alles unter Kontrolle hat, um dann richtig zuzuschlagen."

Schumacher sei "ein Fahrer, der sich alles erst einmal anschaut und dann weiterlernt. Es gibt andere, die sind wahnsinnig schnell, wissen aber nicht, warum. Wichtig ist, dass man einen Schritt nach dem anderen macht und das Erlernte immer wieder abruft. Das macht Mick wirklich gut. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass er in der Formel 1 einschlagen wird." (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Tost mit vernichtendem Urteil über Mazepin

Von Schumachers Teamkollegen Mazepin hält der 65-jährige Österreicher allerdings deutlich weniger. Der Russe feiert in diesem Jahr ebenfalls sein Formel-1-Debüt, profitiert dabei von den Millionen seines Vaters Dimitri. Schlagzeilen lieferte er bisher hauptsächlich durch Skandale abseits der Strecke.

"Ich könnte jetzt brutal werden und sagen: Aus einer Kuh kannst du keinen Tiger machen. Es hängt am Ende immer davon ab, wie viel Hirn ein Fahrer besitzt und dann im Cockpit auch einschaltet", machte Tost deutlich.

In seiner langen Zeit im Motorsport habe er festgestellt, "dass sich am Ende nur die Fahrer durchsetzen, die intelligent sind und wissen, warum sie etwas machen - und die sich auch entsprechend benehmen".