Tausende feiern 8. Wiener Radparade

Frühlingstemperaturen und ein Fahrrad, das passt immer gut zusammen. In der Wiener Innenstadt haben Tausende Menschen an der 8. Radparade, die traditionell im Rahmen des Bikefestivals am Wiener Rathausplatz stattfindet, teilgenommen.

Kleine Räder, große Räder, moderne Räder: Für alle war etwas dabei. Veranstaltet wurde die Parade unter anderem von Fahrrad-Organisationen.

Das Ziel der bunten und autofreien Kolonne: Spaß haben und den Menschen das Fahrradfahren näher bringen.

"Wir haben Lastenräder. Für uns ist es eine gute Alternative für das Auto. Es kostet weniger, es ist gesünder, und die Kinder haben auch mehr Freude daran, mit dem Rad zu fahren oder im Lastrad gefahren zu werden, anstatt mit dem Auto", erklärt ein Teilnehmer.

"Wien ist eine klassische Öffi-Stadt, wo sehr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wird", sagt der Fahrradbeauftragte der Stadt Wien, Martin Blum. "Wir wollen den Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsmittel, also zu Fuß gehen, Rad fahren und öffentlichen Verkehr, auf 80 Prozent in Wien erheben, bis zum Jahr 2025. So, dass nur 20 Prozent aller Wege der Wienerinnen und Wiener mit dem Auto zurückgelegt werden."

Im Vorjahr waren rund 10.000 Radfahrer bei der Parade dabei. Genaue Zahlen für dieses Jahr gab es zunächst nicht, bei den Veranstaltern spricht man allerdings von einem neuen Teilnehmerrekord.

Dániel Bozsik für Euronews:

"In Wien gibt es fast 1400 Kilometer Radwege. Die Stadt fördert den Einsatz von Fahrrädern nicht nur im Personennahverkehr, sondern auch als Transportfahrzeug."