"Tatort"-Star Roland Riebeling litt monatelang unter Covid

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Der arbeitsscheu wirkende Assistent Norbert Jütte (Roland Riebeling, links) fungiert im Kölner "Tatort" als "komisches Element". Dabei erholt sich Riebelings Figur von einer schweren gesundheitlichen Krise. Auch im wahren Leben machte der 43-jährige Schauspieler eine ähnliche Erfahrung (Szene mit Klaus J. Behrendt, rechts, und Dietmar Bär). (Bild: WDR/Thomas Kost)
Der arbeitsscheu wirkende Assistent Norbert Jütte (Roland Riebeling, links) fungiert im Kölner "Tatort" als "komisches Element". Dabei erholt sich Riebelings Figur von einer schweren gesundheitlichen Krise. Auch im wahren Leben machte der 43-jährige Schauspieler eine ähnliche Erfahrung (Szene mit Klaus J. Behrendt, rechts, und Dietmar Bär). (Bild: WDR/Thomas Kost)

Im neuen Kölner "Tatort" mit dem Titel "Der Reiz des Bösen" spielt Assistent Norbert Jütte eine größere Rolle als sonst. Schauspieler Roland Riebeling sorgte um den Jahreswechsel für Schlagzeilen, weil er schwer an Covid-19 erkrankt war. Nun geht es ihm besser - nach langer Leidenszeit.

Im Januar machte der in Bochum lebende Schauspieler und Schauspiel-Dozent Roland Riebeling seine schwere Corona-Erkrankung öffentlich. Unter anderem berichtete der 43-Jährige von Demenz-ähnlichen Symptomen, die dazu führten, dass er zeitweise nicht mal mehr wusste, wo er wohnte.

Mittlerweile geht es Riebeling, der als Kölner "Tatort"-Assistent "Jütte" gern mal für Dienst-nach-Vorschrift und Beamten-Schonhaltungs-Gags zuständig ist, wieder gut. Interessanterweise ist eine schwere Krankheit, die Kommissar Jütte zu dem werden ließ, was er ist, ein wichtiger Erzählstrang im neuesten Fall des Teams um Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär), der Folge "Der Reiz des Bösen" (Sonntag, 19. September, 20.15 Uhr, Das Erste).

"Tatort"-Schauspieler Roland Riebeling über seine leistungskritische Kölner Figur Norbert Jütte: "Optimierung ist das Wort unserer Zeit. Das macht nur leider keine glücklichen Menschen aus uns, weil es auf Dauer ungeheuer anstrengend und im Endeffekt gar nicht zu schaffen ist." (Bild: )
"Tatort"-Schauspieler Roland Riebeling über seine leistungskritische Kölner Figur Norbert Jütte: "Optimierung ist das Wort unserer Zeit. Das macht nur leider keine glücklichen Menschen aus uns, weil es auf Dauer ungeheuer anstrengend und im Endeffekt gar nicht zu schaffen ist." (Bild: )

Roland Riebeling gibt an, bis in den Frühsommer 2021 hinein heftig unter den Nachwirkungen des Infekts gelitten zu haben. "Ja, ich habe die Folgen noch lange gespürt. Es ging mir immer wieder mal schlecht - tageweise. Dann fühlte ich mich abgeschlagen, hatte ziemlich Konzentrationsschwächen. Etwa ein halbes Jahr ging das so. Selbst heute merke ich es noch ab und zu. Auch der Geruchssinn ist hin und wieder noch weg. Also, es wird besser - aber ich kann ganz klar sagen: Es ist eine Infektion, die man sehr ernst nehmen muss."

Der Schauspieler unterstützt zudem die schon häufiger formulierte Aussage von Genesenen, denen es nach ihrer Impfung deutlich besser ging als zuvor: "Vielleicht lässt es sich medizinisch nicht erklären, aber ich fühle mich nochmal fitter, seit ich Ende April meine Impfung bekommen habe. Irgendwie hat mir die noch mal einen positiven Schub gegeben." Riebeling ist seit 2018 beim Kölner "Tatort" dabei. Auch in der erfolgreichen deutschen Netflix-Serie "How To Sell Drugs Online (Fast)" ist er Teil des Ensembles.

Was erlaubt sich dieser Jütte (Roland Riebeling, rechts) eigentlich? Das denkt sich auch der Kölner "Tatort"-Kommissar Ballauf (Klaus J. Behrendt). Im neuen Fall "Der Reiz des Bösen" spielt der seit 2018 im Ensemble ermittelnde Sidekick "Jütte" eine deutlich größere Rolle. (Bild: WDR/Martin Valentin Menke)
Was erlaubt sich dieser Jütte (Roland Riebeling, rechts) eigentlich? Das denkt sich auch der Kölner "Tatort"-Kommissar Ballauf (Klaus J. Behrendt). Im neuen Fall "Der Reiz des Bösen" spielt der seit 2018 im Ensemble ermittelnde Sidekick "Jütte" eine deutlich größere Rolle. (Bild: WDR/Martin Valentin Menke)
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