Tatort aus Bremen: Das sind die besten Tweets

Deutschlands Pflegesituation stand im Mittelpunkt des Bremer Tatorts. (Bild: Radio Bremen/Christine Schröder)

Der Bremer Tatort „Im toten Winkel“ traf definitiv einen Nerv unter den Zuschauern – das zeigten die Reaktionen auf Twitter.

Dramatische Bilder, überforderte Protagonisten und ein Thema, das seit langer Zeit eine der wichtigsten sozialen Aufgaben darstellt: Das Geschäft und die Verzweiflung mit der Pflege stand im Zentrum von „Im toten Winkel“, dem Bremer Tatort unter der Regie von Philip Koch.

Der schockierende Ausgangspunkt der Folge: der verzweifelte Mord von Rentner Horst Claasen (Dieter Schaad) an seiner schlafenden Frau. „Im toten Winkel“ zeigte dabei gleich mehrere Pflegefälle und stellte sie realitätsnah dar. Die Geldnot, die Verzweiflung, die völlige Überforderung und das mafiöse Geschäft mit der Pflege – damit gelang Koch ein Tatort mit politischer Aktualität. Auch die Twitter-User zeigten sich davon begeistert:

Dieser Tatort erhielt das Prädikat „realistisch“ – auch von Personen, die sich in der Pflegebranche gut auskennen:

Menschen, die jemals einen Angehörigen pflegen mussten, werden sich im Tatort wiederfinden – das erklärte dieser Nutzer:

Die Twitter-User schienen sich einig zu sein: Dieser Tatort war geglückt.

Ein User sah diesen Tatort als Lehrstück für den neuen Gesundheitsminister Jens Spahn:

Auch andere sahen die Politik am Zug.

Und auch dieser User schrieb „Im toten Winkel“ politische Relevanz zu:

Generell schien die Twitter-Gemeinde der Folge einen gewichtigen pädagogischen Gehalt zu attestieren:

Pflegenotstand ist eines der dringlichsten Probleme Deutschlands, fand auch dieser Nutzer:

Auch eine andere Person sprach von konkretem Handlungsbedarf: