Tarif-SMS im Urlaubsland trotz EU-Roaming aufmerksam lesen

Roaming-Gebühren gehören innerhalb der EU der Vergangenheit an. In einigen Territorien gilt die EU-Roamingverordnung jedoch nicht. Foto: Arno Burgi

Innerhalb der EU fallen für Urlauber keine Roaming-Gebühren mehr an. Für einige Territorien gilt die Roamingverordnung jedoch nicht. Darauf müssen Verbraucher achten.

Berlin (dpa/tmn) - Roaminggebühren sind innerhalb der EU eigentlich seit 2017 Geschichte. Wer sein Mobiltelefon im EU-Ausland nutzt, zahlt in der Regel die gleichen Preise wie im Heimatland. Urlauber sollten trotzdem aufmerksam die Tarif-SMS lesen, die sie beim Übertritt ins Gastland erhalten.

Es gibt nämlich Territorien innerhalb Europas, in denen die EU-Roamingverordnung nicht gilt. Dazu zählen etwa die Schweiz (kein EU-Land), die britischen Kanalinseln, die Isle of Man (Gebiete der britischen Krone) oder Andorra. Hier können je nach Anbieter beim Roaming weiterhin hohe Kosten anfallen.

Die Tarif-SMS erhält man in der Regel einige Minuten nach Eintritt in das Gastnetz.