Tanja Bülter: So geht es der Moderatorin nach der Chemotherapie

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Tanja Bülter (49) fühlt sich, als habe das Leben ihr eine zweite Chance gegeben. Im Herbst war bei der Moderatorin Brustkrebs festgestellt worden. Seitdem hat zwei zwei Chemotherapie-Zyklen, eine Strahlentherapie sowie eine Brust-OP hinter sich. Jetzt kann sie aufatmen: Von dem Tumor ist nichts mehr übrig geblieben.

Ziele waren entscheidend

Bis dahin war es ein harter Weg, wie sie im Gespräch mit 'Bild' erklärt: "Der Tumor hat sich bei mir in der Chemo zurückgebildet. Nach der erfolgreichen Chemo wurde dann brusterhaltend operiert. Es wird trotzdem operiert, allein schon um den Tumor-Clip, der an die Stelle gesetzt wurde, wo der Tumor war, zu entfernen." Der Tumor konnte entfernt werden, der beste Fall ist eingetreten. In dieser schweren Zeit haben ihre Familie und Freunde ihr Kraft gegeben, allen voran ihre beiden Kinder, die ihr Motor gewesen seien. Mit ihren zwei guten Freundinnen Tina Ruland und Regina Halmich hat Tanja vor kurzem gemeinsam Urlaub auf Rhodos gemacht. Auch die Aussicht auf diese Zeit habe sie durchhalten lassen. Derartige Ziele zu haben, sei entscheidend gewesen.

Tanja Bülter will ihre Zeit nutzen

Ohne ihre beiden engsten Freundinnen wäre Tanja Bülter heute vielleicht nicht da, wo sie ist – und die Therapien und Operationen wären noch um einiges schwerer gewesen: "Tina und Regina haben mich durch meine Krankheit begleitet. Besonders Tina. Noch bevor es losging, hat sie mich schon zu den wichtigen Voruntersuchungen wie Mammografie etc. gefahren. Tina und Regina waren mir eine große Stütze. Meine Freundinnen haben mir während meiner Krebs-Therapie Kraft gegeben."

Tanja leidet noch unter den Nebenwirkungen der Behandlungen, ist schnell müde. Doch es wird besser. Für die Moderatorin beginnt jetzt ein neues Leben. Jetzt gilt es, in Zukunft noch mehr von denen Dingen zu tun, die ihr Freude bereiten. Zeit ist kostbar.

Bild: Georg Wendt/picture-alliance/Cover Images

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