Talente? Gladbach gesteht Fehler

Talente? Gladbach gesteht Fehler
Talente? Gladbach gesteht Fehler

Borussia Mönchengladbach hat die abgelaufene Bundesligasaison erstmals seit 2011 nicht auf einem einstelligen Tabellenplatz beendet. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die dürftigen Leistungen und Platz zehn haben dafür gesorgt, dass die Fohlen und Trainer Adi Hütter nach nur einem Jahr das Arbeitspapier wieder aufgelöst haben - obwohl im vergangenen Jahr 7,5 Millionen Euro Ablöse für den Österreicher ausgegeben wurden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Virkus will auf Talente setzen

In den vergangenen Jahren ist die Borussia von ihrem Weg abgekommen. Es wurden zweimal in Folge mit Hütter und Marco Rose Trainer für eine Ablösesumme verpflichtet, die eigenen Stars wurden nicht gegen Gewinn verkauft und die Talentarbeit wurde schleifen gelassen.

Besonders auf Letztere möchte Sportdirektor Roland Virkus in der Zukunft wieder setzen - als eine von drei Säulen in der Kaderzusammenstellung neben externen Top-Talenten sowie gestandenen Profis.

Schleift Favre wieder Stars?

Im kicker sagte der 55-Jährige kritisch: „Die ersten beiden Säulen haben wir zuletzt nicht mehr so bedient.“ Virkus ergänzte: „In unseren NLZ-Teams haben wir viele interessante Jungs dabei. Ihnen müssen wir jetzt vertrauen und sie weiterentwickeln.“ Der Verein müsse den jungen Spielern die Chance geben, und dazu sei man bereit, betonte er.

Möglicherweise kann Lucien Favre dabei helfen, die Talente zu entwickeln. Seit einiger Zeit verdichten sich die Anzeichen, dass der Schweizer der Hütter-Nachfolger wird und zu einem ehemaligen Verein zurückkehrt.

Bereits zwischen 2011 und 2015 stand der Schweizer an der Seitenlinie der Gladbacher und entwickelte zum Beispiel Spieler wie Marco Reus, Dante und Marc-André ter Stegen.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1:


Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.