Taifun wütet in Hongkong – Südchina in Alarmbereitschaft

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Regenfällen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht. Laut offiziellen Angaben wurden mindestens 34 Menschen verletzt. Behörden riefen die höchste Warnstufe aus – das erste Mal seit fünf Jahren. Die Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern.

Schulen blieben geschlossen, Flüge und Fährverbindungen wurden gestrichen. Züge und U-Bahnen verkehren nur noch eingeschränkt. Auch in Südchina waren die Behörden in Alarmbereitschaft und warnten vor schweren Schäden. Nach örtlichen Medienberichten wurden dort tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Schnellzugverbindungen zwischen mehreren großen Städten kamen zum Erliegen.

#typhoon #hato #shenzhen #hongkong share more than a tweet. Share geolocated descriptions of strength and damages with ~Signalert app pic.twitter.com/9gSm62adn5— SIGNALERT (Signalert) 23. August 2017

Videos in sozialen Netzwerken zeigten überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile. Feuerwehrleute brachten eine Familie in Sicherheit, deren Haus am Ufer komplett von den Fluten eingeschlossen war. 

Wet and windy time lapse of #typhoon #Hato in #HongKong https://t.co/e5ORpLu9Ib— Mike Wong (@MikeCWong) 23. August 2017