Tag 1 der russischen Parlamentswahl: Behörden beklagen Cyberangriffe

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Unter weitgehendem Ausschluss prominenter Oppositioneller hat in Russland die dreitägige Parlamentswahl begonnen.

Rund 110 Millionen Menschen sind im flächenmäßig größten Land der Erde aufgerufen, bis Sonntag die 450 Abgeordneten der neuen Staatsduma zu bestimmen.

In mehreren Regionen werden zeitgleich Regional- und Stadtparlamente gewählt.

Vielerorts kann auch online abgestimmt werden.Die Behörden beklagten Cyberangriffe.

Ella Pamfilowa, die Vorsitzende der zentralen Wahlkommission: "50 Prozent der Angriffe kommen aus den USA, 25 aus Deutschland und 20 Prozent aus Südkorea."

Viele Internetseiten der Opposition sind blockiert. Der Internetriese Google und der Konzern Apple entfernten eine Protestwahl-App des inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalnys aus ihren russischen Stores.

Andrej Klimow vom russischen Föderationsrat sagt: "Google und Apple haben das Richtige getan. Jeder muss sich IN Russland an russische Gesetze und an die russische Verfassung halten."

Die Behörden hatten die Wahl wegen der Corona-Pandemie erstmals auf drei Tage angesetzt, damit es nicht zu Menschenmassen an den Urnen kommt.

Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bleiben der Abstimmung fern, weil die zentrale russische Wahlkommission keine ausreichende Zahl an Experten zugelassen hatte.

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