„Töchter einer neuen Zeit“: Packende Reise in Hamburgs Vergangenheit

Carmen Korn legt den zweiten Teil ihrer Jahrhundert-Trilogie vor – mit viel Swing.

Henny, Käthe, Ida und Lina heißen die vier Hamburger Freundinnen, alle Jahrgang 1900, die im vergangenen Jahr für einen Überraschungsbestseller sorgten: „Töchter einer neuen Zeit“. In ganz Deutschland versanken Leserinnen im ersten Band der Hamburg-Saga. Am Freitag erscheint der langersehnte zweite Teil: „Zeiten des Aufbruchs“. Die MOPO stellt die Autorin Carmen Korn (64) vor.

Das Café Funk-Eck schlägt Carmen Korn als Treffpunkt vor, gegenüber vom NDR. Das passt perfekt, taucht das Funk-Eck doch als Schauplatz in „Zeiten des Aufbruchs“ immer wieder auf.

Das Erste, was an Carmen Korn auffällt, sind die wachen blauen Augen. Sie ist eine Beobachterin, eine Zuhörerin. Das war sie schon immer: „Ich saß schon als Kind unter dem Tisch, wenn meine Großmutter und ihre Schwestern sich unterhalten haben“, erzählt sie.

Aus diesen Erinnerungen schuf sie sich Jahrzehnte später das Gerüst für den ersten Band ihrer Trilogie, erfand die beiden jungen Hebammen Henny und Käthe, die in der Finkenau arbeiteten, die verwöhnte  Ida, die in einer Villa an der Alster aufwuchs, und Lehrerin Lina, die den Reformpädagogen Lichtwark verehrt.

Von 1919 bis 1949 spannt sich der Handlungsbogen im...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo