Syrische Regierung erscheint zu Friedensgesprächen in Genf

Trotz eines vereinbarten 48 stündigen Waffenstillstands, der zeitgleich mit den Friedensgesprächen in Genf beginnen sollte ging die Bombardierung der so genannten Deeskalationszone Ost-Ghouta östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus weiter.

Zumindest ist die syrische Delegation jetzt auch am Genfer Verhandlungstisch erschienen , nachdem man sich mit der syrischen Opposition nicht auf eine Tagesordnung hatte einigen können. Der Leiter des neu aufgestellten »Hohen Verhandlungsrates« der Opposition erklärte in Genf vor Journalisten, der Rücktritt des syrischen Machthabers Baschar al Assad sei das Verhandlungsziel

Ein Regierungsvertreter wiederum machte zur Bedingung für ihre Teilnahme, das es keine direkten Gespräche mit der Opposition gebe. Für Damaskus ist es zudem inakzeptabel, den Rücktritt Assads zur Bedingung für die Bildung einer Übergangsregierung zu machen.

Auch wenn jetzt die ersten Hilfsgüter seit August nach Ost-Ghouta durchkommen, die humanitäre Notlage und schwere Kampfhandlungen halten an. Nur ein Viertel der Menschen wird überhaupt von Hilfslieferungen erreicht. Wesentliche Fortschritte werden in Genf nicht erwartet.