Russland, Iran und Türkei wollen Spaltung Syriens verhindern

In Moskau treffen sich heute die Außenminister Russlands, der Türkei und des Iran, um über den Syrienkonflikt zu sprechen. Die Länder verfolgen unterschiedliche Interessen: Während Russland und der Iran Verbündete der Regierung von Präsident Bashar al-Assad sind, unterstützt die Türkei regierungsfeindliche Rebellen.

Der Gipfel findet nur wenige Tage nach der internationalen Geberkonferenz in Brüssel statt. Russland hatte auch dorthin einen Vertreter geschickt, allerdings nur den UN-Botschafter und nicht, wie andere Länder, seinen Außenminister.

Die Geberkonferenz war nicht mit dem erwarteten Ergebnis zu Ende gegangen: Am Ende gab es weitaus weniger Geldzusagen, als für die Versorgung der notleidenden Bevölkerung notwendig ist. Allein Deutschland zahlt einen Großteil des zugesagten Betrags.

Die drei Länder Russland, Iran und Türkei wollen mit eigenen Gesprächen eine Lösung des Syrienkonflikts erreichen, der bisher mehr als 350.000 Menschen den Tod gebracht hat.