Synchronschwimmen: Wenn der Körper im Wasser eine Geschichte erzählt

Michelle Zimmer zeigt Haltung

Berlin/Budapest.  Ein Solo im Synchronschwimmen: Für Michelle Zimmer ist das kein Widerspruch. "Es geht beim Synchronschwimmen ja nicht nur um die Synchronizität", sagt die Berlinerin. Es zählten auch Musikalität und Tempo, wie lange man unter Wasser bleiben, und wie hoch man sich aus dem Wasser hinausschrauben könne. "Und schöne Beine", so Zimmer. Anders als im Teamwettbewerb sind dabei im Solo alle Augen nur auf sie gerichtet: Sie muss das Becken ganz allein mit ihrer Präsenz ausfüllen. "Es ist die Königsdisziplin unserer Sportart", sagt sie. Nur die Besten sind dort am Start.

Bei der Schwimm-WM ab diesem Freitag in Budapest wird Michelle Zimmer im Solo Technische Kür antreten. Die erste Woche der Weltmeisterschaften gehört traditionell den Synchronschwimmern, Wasserspringern und Freiwasserschwimmern. Die Bahnschwimmer greifen erst ab 23. Juli ins Geschehen ein. Für Zimmer ist es die erste WM-Teilnahme, nachdem sie bislang zwei Mal – 2014 in Berlin und 2016 in London – an Europameisterschaften teilgenommen hat. "Lernen, reinkommen, sich überraschen", so beschreibt sie ihre Ziele. Wenn dabei auch noch das Finale herausspringt, umso besser.

Zwei separate Wettkämpfe im Einzel

Bis vor zwei Jahren gab es im Synchronschwimmen zunächst eine technische Kür, bei der alle Schwimmerinnen die gleichen Übungen vorführen müssen, gefolgt von der freien Kür mit Vorkampf und Finale, in der die Teilnehmerinnen selbst entscheiden konnten, was sie präsentieren. Mittlerweile gibt es für beides separate Wettkämpfe. ...

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