Swiatek: „Situation immer chaotischer“

Swiatek: „Situation immer chaotischer“
Swiatek: „Situation immer chaotischer“

Die Weltranglistenerste Iga Swiatek hat die Tennisverbände dazu aufgerufen, sich in ihren Entscheidungen über die Teilnahme russischer und belarussischer Profis an Turnieren zu einigen.

„Die Situation wird immer chaotischer, würde ich sagen“, sagte die 20-jährige Polin am Mittwoch in Madrid. Zuvor hatte sie ihre Teilnahme an dem Turnier in der spanischen Hauptstadt wegen einer Schulterverletzung abgesagt.

"Ich habe das Gefühl, dass die Leute erwarten, dass wir Spielerinnen die Entscheidung treffen, aber es ist ziemlich schwer für uns, eine Entscheidung zu treffen, weil wir diese Leute kennen", erklärte Swiatek: "Wir verbringen so viel Zeit auf der Tour, dass es sich anfühlt, als wären wir eine Familie."

Die Organisatoren der Damentour, die WTA, und ihr Pendant bei den Herren, die ATP, kritisierten in der Vorwoche die Entscheidung der Wimbledon-Veranstalter, beim Rasen-Highlight Ende Juni/Anfang Juli keine russischen und belarussischen Aktiven zuzulassen. Swiatek machte keine Angabe zu ihrem Standpunkt. Sie hat sich seit Kriegsbeginn allerdings für die Ukraine eingesetzt und bei ihren Spielen etwa eine Schleife in den Landesfarben getragen.

Swiatek triumphierte in diesem Jahr bei den Turnieren in Katar, Indian Wells, Miami und Stuttgart. Durch ihre Erfolge übernahm sie nach dem Rücktritt der Australierin Ashleigh Barty die Führung im WTA-Ranking. Sie gilt auch als Favoritin für die French Open (ab 22. Mai), die sie bereits 2020 gewann.

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