Swiatek und Gauff scheitern in Melbourne

Die Topfavoritin ist raus: Iga Swiatek ist überraschend im Achtelfinale der Australian Open gescheitert. Die Nummer eins der Welt unterlag am Sonntag (Ortszeit) in Melbourne der Wimbledon-Siegerin Jelina Rybakina aus Kasachstan 4:6, 4:6 und musste die Hoffnung auf ihren vierten Grand-Slam-Triumph aufgeben.

"Ich muss sicher an meinem Mindset arbeiten", sagte Swiatek nach der enttäuschenden Niederlage: "Ich habe den Druck gespürt und wollte nicht verlieren, statt gewinnen zu wollen."

"Ich habe einen großen Respekt für Iga. Heute habe ich sehr gut aufgeschlagen und in den wichtigen Momenten sehr gut gespielt", sagte Rybakina. Sie trifft nun auf die Lettin Jelena Ostapenko, Paris-Siegerin von 2017, die US-Hoffnungsträgerin Coco Gauff 7:5, 6:3 besiegte.

Swiatek hatte im vergangenen Jahr zum zweiten Mal die French Open gewonnen und danach auch in New York triumphiert. Für Rybakina ist der Viertelfinal-Einzug schon jetzt das beste Abschneiden ihrer Karriere in Australien. Die gebürtige Russin hatte in Wimbledon im Finale die Tunesierin Ons Jabeur besiegt und damit den ersten Grand-Slam-Titel für die Nation gewonnen, für die sie seit 2018 aufschlägt.