SWFV-Boss Drewitz befürwortet chinesischen Regionalliga-Start

SID
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Hans-Dieter Drewitz, Präsident des Südwestdeutschen Fußball-Verbandes (SWFV), befürwortet eine mögliche Teilnahme der chinesischen Olympia-Auswahl an der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest. "Ich sehe den Plan vom Grundsatz her sehr positiv. Solche Farbtupfer sind doch sehr interessant und bereichernd", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem SID: "Zudem ist das Ganze für den Spielbetrieb interessant - und aufgrund der finanziellen Zuwendungen, die es geben soll, für die Vereine auch attraktiv."
Ab der kommenden Spielzeit soll die chinesische Auswahl als 20. Mannschaft außer Konkurrenz in der Regionalliga Südwest spielen, um so die Kooperation zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und China mit Leben zu füllen. Zwischen 15.000 und 20.000 Euro soll jeder Klub dafür erhalten, dass er an seinem eigentlich spielfreien Tag in der Hin- und Rückrunde (also zweimal pro Saison) zu Hause gegen das chinesische Team antritt.
Laut Regionalliga-Geschäftsführer Felix Wiedemann kamen von allen Vereinen positive Rückmeldungen. Das bestätigte auch DFB-Vize Ronny Zimmermann. "Sie stehen der Idee positiv gegenüber", sagte der Vorsitzende der Regionalliga-Gesellschafterversammlung dem Kicker: "Die geplante Kooperation mit China ist bekannt, dafür braucht man natürlich auch gute Inhalte. Wir müssen schauen, ob die Idee zustande kommt."
Wo die chinesische Mannschaft und ihr Betreuerstab residieren wird, ist noch offen. Als Standorte sind aber bereits St. Leon-Rot bei Heidelberg und Offenbach im Gespräch.