SUV-Coupé Formentor von Seat-Tochter Cupra

Erste eigene Baureihe: Cupra hat den Formentor vorgestellt.

Bisher waren die Modelle der sportlichen Seat-Tochter Cupra eng an die Ursprungsmodelle angelehnt. Nun zeigt Cupra mit dem SUV Formentor seine erste eigene Baureihe.

Weiterstadt (dpa/tmn) - Seat gewährt seiner jungen Tochter Cupra mehr und mehr Eigenständigkeit. Nachdem der Ableger bislang nur sportlichere Varianten der bestehenden Serienmodelle auflegen durfte, bekommt Cupra nun die erste eigene Baureihe.

Das SUV-Coupé Formentor hätte auf dem Genfer Autosalon enthüllt werden sollen und wird im letzten Quartal des Jahres in den Handel kommen, teilte Cupra mit.

Technisch eng verwandt mit VW Tiguan oder Seat Ateca, aber komplett eigenständig gezeichnet, misst der Formentor 4,45 Meter und fährt damit in der Kompaktklasse. Trotz des schrägen Hecks und des etwas flacheren Dachs soll er Platz für bis zu fünf Erwachsene und ein Kofferraumvolumen von 450 Litern bieten.

Beim Antrieb orientiert sich Cupra am neu vorgestellten Leon und lässt den Kunden die Wahl zwischen einem 2,0-Liter-TSI-Motor mit 228 kW/310 PS und Allradantrieb oder einem Plug-in-Paket.

Das besteht dem Hersteller zufolge aus einem 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS, einer 85 kW/115 PS starken E-Maschine und einem Pufferakku mit 13 kW/h, der rund 50 Kilometer elektrische Reichweite ermöglichen soll. Die Systemleistung gibt Cupra mit 180 kW/245 PS an, nennt aber für beide Motorvarianten noch keine weiteren Daten.