Supply Chain Manager: Das Ziel: Günstiger, effektiver und schneller werden

Supply Chain Manager organisieren Versorgungsketten aller Branchen. In ihrem Job müssen sie mit Zahlen und Menschen gut umgehen können.

Berlin.  Wenn der Wochenendeinkauf ansteht, machen wir uns höchstens Gedanken darüber, ob wir mit zwei Einkaufstaschen auskommen und ob es beschwerlich wird, sie hinauf in den vierten Stock zu tragen. Will der Handel seine Regale füllen, ist das deutlich aufwendiger. Wie schaffen es Händler eigentlich, dass jedes Fach an jedem Tag gut gefüllt ist? Und wie können Produzenten dafür immer genug, aber nicht zu viele Artikel zur Verfügung stellen?

Material muss herangeschafft werden, die Ware muss produziert, transportiert und gelagert werden. Da sind Supply Chain Manager gefragt, die Organisatoren und Qualitätsverantwortlichen der Lieferketten. Sie arbeiten an den Schnittstellen zwischen Warenbeschaffung, Produktion, Transport und Endverbraucher.

Logistik fand sie schon als Schülerin spannend

Zum Beispiel Chantal Reimann: Während die meisten Menschen keinen großen Spaß an Umzügen haben, zuckt sie nur mit den Schultern. Alles eine Frage der Organisation, findet die 23-Jährige. Wie kommen die Sachen von A nach B? Wer hat welche Aufgabe beim Umzug eines ganzen Büros? Und wer behält den Überblick? Das Thema Logistik fand Chantal Reimann schon als Schülerin spannend. "Es begann damit, dass ich mich dafür interessierte, woher die Waren kommen, die man tagtäglich gebraucht."

Nach dem Abitur begann sie darum, Business Administration mit dem Schwerpunkt Supply Chain Management an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) zu studieren. Ihr Interesse an der Materie habe sich durch das Studi...

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