"Supernatural" kurz vor Staffel 13: Darum ist die Mysyterie-Serie so erfolgreich

"Supernatural" kurz vor Staffel 13: Darum ist die Monster-Serie so erfolgreich

Während die 'Winchester'-Brüder in "Supernatural" unermüdlich die Auswüchse des Bösen bekämpfen, ist die Fantasy-Serie selbst scheinbar unsterblich. 286 Episoden wurden bislang produziert, in den USA startet am 12. Oktober 2017 die 13. Staffel.

Mit dieser beeindruckenden Laufzeit lässt "Supernatural" auch die ehemalige langlebige Konkurrenz wie "Akte X", "Buffy – Im Bann der Dämonen" oder "The Vampire Diaries" weit hinter sich. Aber warum ist die Serie rund um zwei sympathische Monsterjäger eigentlich so extrem erfolgreich?

Produzent Andrew Dabb glaubt im Gespräch mit "Cinema Blend", darauf eine Antwort zu haben: "Die Leute schalten wegen der Charaktere wieder ein. Man könnte einen durchschnittlichen 'Supernatural'-Fan bitten, die Mythologie einer Staffel zu erklären und er würde dies aus der Sicht des Charakters tun, der ihn am meisten anspricht. 'Sam', 'Dean', 'Cas', 'Crowley' – wer auch immer ihm in welcher Kombination gefällt. Das ist für mich das Wichtige."

Ein bisschen Horror, jede Menge Spannung und eine Prise Humor: Das ist das Erfolgsrezept von "Supernatural"

Ohne Frage, bei "Supernatural" kommen einige interessante Genres zusammen. Die Tatsache, dass 'Dean' und 'Sam' mit ihrem 67er Chevy Impala rastlos durch das Land reisen, macht die TV-Serie fast zu einem übernatürlichen Roadmovie. Dazu kommen klassische Horrorelemente und eine ordentliche Portion Humor. So macht sich 'Dean' gerne mal mit seiner trockenen Art über seinen kleinen Bruder 'Sam' lustig und sorgt damit regelmäßig für heitere Momente.

Hommage an "Akte X"

Aber auch die Story weiß zu fesseln. Insbesondere seit der Einführung der Engel, allen voran 'Castiel', und dem Kampf gegen 'Lucifer' geht es nicht mehr vorrangig um den "Fall der Woche", sondern um eine staffelübergreifende Bedrohung, der sich die Brüder stellen müssen. Beeinflusst wurde "Supernatural" klar von dem Vorreiter aller Mystery-Serien, "Akte X". So geben sich 'Dean' und 'Sam' gerne mal als FBI-Agenten aus, eine kleine Hommage an 'Scully' und 'Mulder'.

Den Humor hingegen scheint "Supernatural" sich bei "Buffy" abgeschaut zu haben, die in 7 Staffeln zur absoluten Lieblingsserie vieler Fans wurde. Besonders die Mischung aus übernatürlichen Gefahren und aktuellen Problemen junger Erwachsener haben beide Serien gemeinsam und kommen beim Publikum gut an.

Der starke und beständige Cast von "Supernatural", allen voran natürlich Jensen Ackles (Dean) und Jared Padalecki (Sam), lässt sich mit "The Vampire Diaries" vergleichen. Die Vampirserie richtet sich ebenfalls an ein jüngeres Publikum und fand in diesem Jahr nach der 8. Staffel ihr Ende – zum Bedauern der treuen Fangemeinde.

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Besonders Nina Dobrev und Ian Somerhalder waren bis zuletzt Aushängeschilder und ermöglichten erst die große Identifikation der Fans mit ihren Helden. Das wird Jensen und Jared gewiss auch in Staffel 13 gelingen, wenn sich für die tapferen Dämonenjäger erneut die Hölle öffnet.