Summerjam: Camper starten am Fühlinger See ins Festival

Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren bis zu 30.000 Besucher.

Der Sommer der vergangenen Woche scheint bereits vergessen – der Himmel ist grau, es regnet oft und eine Besserung für das Wochenende ist nicht vorhergesagt.

Dennoch schlagen schon jetzt viele Besucher des Reggae-Festivals Summerjam, das vom 30. Juni bis 2. Juli am Fühlinger See stattfindet, ihre Zelte auf, sichern sich die besten Plätze nah an den beiden großen Bühnen und trotzen dem schlechten Wetter. Das Campen auf dem Gelände ist bereits seit Montag mit gültigem Festival-Bändchen erlaubt. Tickets inklusive Camping kosten für drei Tage 125 Euro.

Bis zu 30.000 Besucher erwartet

Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren bis zu 30.000 Besucher – angezogen durch Auftritte von Reggae-Stars wie Bob Marley-Sohn Damian „Jr.Gong“ Marley, der am Samstagabend auf der Bühne stehen wird. Damit löst er seinen älteren Bruder Ky-Mani Marley ab, der vergangenes Jahr mit dem Kölner Sänger Gentleman auftrat.

Doch auch Künstler aus Köln sind in diesem Jahr wieder beim Summerjam, das bereits zum 32. Mal stattfindet und zu den größten Reggae-Festivals Europas gehört, vertreten: Die beiden Bands Ok Kid und Bukahara, sowie Reggae-Sänger Patrice. Zudem werden unter anderem Sängerin Joy Denalane, die Reggae-Künstler Trettmann, Beenie Man und Alpha Blondy sowie die US-amerikanischen Rapper G-Eazy und Nas auf der Bühne stehen.

Geplanter Sido-Auftritt sorgt für Diskussionen

Eher überrascht waren die Summerjam-Fans im Vorfeld allerdings über die geplanten Auftritte des Berliner Rappers Sido und der österreichischen Band Bilderbuch, da beide nicht aus dem Reggae-Genre kommen. Das führte vor allem in der Facebook-Community zu Diskussionen. So schrieb ein Nutzer: „Sido hätte definitiv nicht sein müssen, das verdirbt einem jetzt schon die Vorfreude.“ Und ein anderer: „Summerjam ist so lächerlich geworden. Total die Kommerzveranstaltung, wo Leute auftreten, die absolut nichts mit Reggae zu tun haben.“

Auch in den vergangenen Jahren gab es immer öfter Kritik bei der Auswahl von Künstlern, die vorwiegend im Bereich Hip-Hop angesiedelt sind – doch die Besucherzahlen zeigen auch, dass sich davon definitiv nicht alle abschrecken lassen: sie werden am Wochenende ausgelassen feiern – sogar bei schlechtem Wetter....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta