Suche nach Stipendium lohnt sich auch ohne Bestnoten

In der Regel brauchen Studenten für ein Stipendium gute Noten - doch es gibt auch Ausnahmen. Foto: Andrea Warnecke

Wer sein Studium mit einem Stipendium finanzieren möchte, muss an der Uni kein Überflieger sein. Es gibt auch Förderprogramme, die ganz andere Verdienste berücksichtigen. Eine Webseite informiert.

Berlin (dpa/tmn) - Stipendien fördern nicht nur hochbegabte Studenten. Viele Förderprogramme vergeben ihre Gelder auch nach anderen Kriterien wie Bedürftigkeit oder ehrenamtlichem Engagement, andere spezialisieren sich auf bestimmte Fächer oder Regionen.

Auch Studenten ohne Bestnoten haben deshalb eine Chance auf Unterstützung, erklärt Mira Maier in der Zeitschrift «Zeit Campus» (Ausgabe 6/2017). Maier betreibt die Webseite www.mystipendium.de, die Studierenden bei der Suche nach Förderprogrammen hilft.

Eine Bewerbung lohnt sich vor allem bei kleinen und unbekannten Stipendienprogrammen, sagt die Expertin. Diese verwalten zum Beispiel einen Nachlass verstorbener Privat-Stifter, haben darüber hinaus aber kein Geld für Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit. Viele Stiftungen und Programme erhalten deshalb gar keine Bewerbungen und bleiben auf ihrem Geld sitzen.