Subbelrather Straße: Umstrittene Ampelanlage wird zurückgebaut – Demo fand statt

Die Ampel war wegen eines tödlichen Unfalls errichtet worden.

Die Umgestaltung der Gefahrenstelle an der Kreuzung Innere Kanalstraße/Subbelrather Straße in Ehrenfeld ist bald wieder Geschichte: Die separate, mit der eigentlichen Lichtzeichenanlage der Kreuzung nicht verbundene Ampel, die die Stadt hier spontan aufgestellt hatte, wird wieder abgebaut.

Sie habe „nicht den gewünschten Erfolg erzielt“, teilte die Stadt mit. Zahlreiche Radfahrer hatten die neue Ampel kritisiert. Nun sollen spezielle Blinklichter die Autofahrer auf den Radweg in der Rechtsabbiegerspur hinweisen. Zudem werden Bäume und Sträucher geschnitten, eine Litfaßsäule versetzt und Ladezonen aufgehoben. Als kurzfristige Maßnahme will die Verwaltung zudem zwei zusätzliche Stoppschilder installieren. Das erledigten jedoch schon zahlreiche Passanten am Montagabend. Mit selbstgebastelten Stoppschildern verdeckten sie die verhasste Ampelanlage.

Demonstration gegen Ampelanlage geplant

An der Kreuzung war vor rund zehn Wochen ein Radfahrer auf dem Überweg von einem abbiegenden Lastwagen überrollt worden, er starb wenig später an seinen Verletzungen.

Am Montag fand an der Kreuzung außerdem eine Demonstration gegen die Ampelanlage statt. Initiiert hatte das die Wählergruppe „Deine Freunde“. Bürger sollten sich von 19 bis 21 Uhr gegen die für Fußgänger und Radfahrer „hochgefährliche“ Ampel einsetzen. Rund 100 Teilnehmer hatten sich auf der Subbelrather Straße eingefunden. (red)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta