Stuttgarts Sportvorstand Reschke würde Playoffs in der Bundesliga begrüßen

Schlechte Stimmung in Stuttgart nach nur zwei Punkten aus fünf Spielen zum Saisonstart. Reschke zieht daher die Daumenschrauben an.

Sportvorstand Michael Reschke vom VfB Stuttgart hat sich für die Einführung von Playoffs in der Bundesliga ausgesprochen.  "Ich denke, man sollte sich auch im Fußball mit derartigen Möglichkeiten auseinandersetzen. Mehr Spannung wäre auf jeden Fall garantiert", sagte Reschke der Stuttgarter Zeitung und verwies auf die erfolgreiche Anwendung des Systems in anderen Sportarten.

Rekordmeister Bayern München hatte seinen 28. Titelgewinn bereits am vergangenen Wochenende und damit fünf Spieltage vor Saisonende durch einen 4:1-Sieg beim FC Augsburg perfekt gemacht. Reschke, von 2014 bis 2017 selbst Technischer Direktor beim Rekordmeister, glaubt, "dass auch beim FC Bayern die Freude über eine deutsche Meisterschaft nach einem gewonnenen Finale größer ist, als wenn sie schon deutlich vor Saisonende feststeht".

Um die Belastung für die Bundesligaklubs möglichst gering zu halten, favorisiert Reschke ein kurzes Turnier. So sollen die besten vier Teams der Abschlusstabelle den Titelträger in Halbfinale und Finale ausspielen. Man solle darüber "zumindest einmal nachdenken".