Stuttgarts Michael Reschke: Holger Badstuber "wäre einer der besten Innenverteidiger der Welt"

Michael Reschke wechselte im Sommer vom FC Bayern nach Stuttgart. In einem Interview spricht er über seine Beweggründe, Pep Guardiola und Badstuber.

Sportvorstand Michael Reschke wechselte im Sommer vom Rekordmeister Bayern München zum Aufsteiger VfB Stuttgart. In einem Interview mit der Abendzeitung erklärte er seine Beweggründe, den Transfer von Holger Badstuber, sowie die Zusammenarbeit mit Pep Guardiola.

"Ich habe München nicht verlassen, sondern ich bin zum VfB gewechselt", betonte der 60-Jährige und erklärte: "Meine Entscheidung, zum VfB zu wechseln, war mit Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß frühzeitig besprochen, deutlich bevor die Entscheidung für Hasan Salihamidzic als Sportdirektor überhaupt ein Thema war." Die beiden Bayern-Bosse haben zwar versucht Reschke von einem Verbleib zu überzeugen, "aber der VfB und die Visionen von Präsident Wolfgang Dietrich haben mich zu sehr gereizt. Ich bin beim VfB total glücklich – ein Riesenklub!", so der Sportvorstand der Schwaben.

Mit ihm wechselte auch der zuvor an Schalke 04 verliehene Badstuber nach Stuttgart. "Holger ist ein ungemein wichtiger, stabilisierender Faktor für uns und spielt eine sehr starke Saison. Er ist auf dem besten Weg zu alter Top-Klasse", lobte Reschke und fügte hinzu: "Ohne seine Verletzungen wäre er heute einer der besten Innenverteidiger der Welt."

Während seiner Zeit in München arbeitete Reschke auch mit Pep Guardiola zusammen. Ein Trainer, der ihn immer noch fasziniert. Die Arbeit mit dem jetzigen Trainer von Manchester City bereitete Reschke Freude und es entstand auch eine Freundschaft zu dem Katalanen. "Pep vermittelt seinen Spielern etwas Besonderes und macht sie schlichtweg besser", schwärmte der ehemalige technische Direktor der Bayern, der jedoch bedauerte: "Die beeindruckende Art und Weise, wie der FC Bayern in Peps Ära seine Gegner dominiert hat, haben leider nicht alle komplett verstanden."