Nach dem Sturm: Zurück zur Normalität: Was in Berlin von "Herwart" bleibt

Ein entwurzelter Baum in der Paulsborner Straße

Berlin. Nach dem Sturm "Herwart" kehrt Berlin zur Normalität zurück. Bahnreisende müssen allerdings noch mit Einschränkungen rechnen. Die Unwetterschäden blieben deutlich geringer als bei "Xavier" vor mehr als drei Wochen. "Es werden sicher noch ein paar kleinere Bäume oder umgefallene Straßenschilder zu beseitigen sein", sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Der Großteil der Arbeiten sei aber am Sonntag abgeschlossen gewesen.

Auch die Berliner Stadtreinigung muss nicht zu Sondereinsätzen ausrücken. "Wir sind für die Beseitigung kleinerer Äste und Laub zuständig. Dafür sind wir im Herbst generell gerüstet", sagte eine Sprecherin am Morgen.

Am Berliner Hauptbahnhof war die Lage am Morgen weitgehend entspannt. Einzelne Verbindungen fielen noch aus, viele Züge fuhren aber schon wieder planmäßig. Ab 14 Uhr sollen auf der beliebten Strecke Berlin-Hamburg wieder Züge fahren. Wegen der Zugausfälle am Sonntag waren die Fernverkehrszüge aber zum Teil noch sehr voll. Am Sonntag war Berlin komplett vom Fernverkehrsnetz abgeschnitten.

U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse fahren laut der BVG-Website wieder normal. Lediglich die S-Bahn Linie 5 ist zwischen Strausberg Nord und Mahlsdorf weiter unterbrochen. Dort fuhr am Sonntagmorgen eine S-Bahn gegen einen Baum und entgleiste. Im Laufe des Nachmittages soll der Zug mit einem Kran geborgen werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Insgesamt prallten während des Unwetters vier S-Bahnen gegen Bäume.

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