Sturmtief "Sebastian": Berlins Feuerwehr hebt Ausnahmezustand wieder auf

In der Kienhorststraße in Reinickendorf kippte ein Baum gegen ein Haus

Orkantief "Sebastian" hat auch Berlin nicht verschont: Am Mittwochnachmittag rief die Feuer wegen der vielen wetterbedingten Einsätze für knapp zwei Stunden den "Ausnahmezustand Wetter" aus. Es habe keine Verletzten gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zwischen 14 und 18 Uhr sei es zu 75 Einsätzen gekommen.

Die Berliner wurden aufgerufen, geringfügige Wasserschäden selbst zu beseitigen und kleinere lose Teile, etwa auf dem Balkon, selbst zu sichern. Auf ihrer Homepage riet die Feuerwehr den Menschen: "Sollten Sie im Freien überrascht werden, gehen Sie in Hockstellung."

Die Feuerwehr sprach von drei größeren Einsätzen. So war etwa ein Zug der S1 zwischen den Bahnhöfen Sundgauer Straße und Zehlendorf mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Bei dem Zusammenstoß etwa 500 Meter vor dem Bahnhof Zehlendorf sei niemand verletzt worden, teilte die Bundespolizei mit. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei brachten rund 160 Fahrgäste aus dem Zug in Sicherheit. Rund 160 Fahrgäste saßen rund eine Stunde im Zug fest, ehe Einsatzkräfte der Feuerwehr sie hinausbegleiten konnten.

Vermutlich hatte eine Böe den Baum umgeknickt. Die Feuerwehr räumte ihn weg.


Bild Nr. 1:
Thomas Peise

In Reinickendorf ist am Mittwochnachmittag ein Ast gegen eine Hauswand eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Berliner Morgenpost mitteilte, habe sich der Vorfall in der Kienhorststraße Ecke General-Barby-Straße ereignet. Die Feuerwehr sei um 14.06 Uhr am vor Ort eingetroffen und habe einen Kran ein...

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