Eine Studie zeigt, warum die Mietpreise bald noch weiter steigen könnten

Christoph Damm
Wohnungen in Berlin

Seit Jahren ist der Trend klar: Mieten und Kaufen von Wohnungen und Häusern wird immer teurer. Eine Studie zeigt jetzt, warum die Mieten bald noch weiter in die Höhe steigen dürften. Dabei geht es weniger um die Immobilie als vielmehr um das Grundstück, auf der sie steht — oder besser: auf der sie nicht steht. 

Denn die Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, dass der Mangel an geeigneten Flächen sowie fehlendes Baurecht für vorhandene Grundstücke den bezahlbaren Wohnungsneubau in vielen Regionen verhindert. Und: Wegen der Knappheit sind die noch vorhandenen Flächen erschreckend stark im Preis gestiegen.

Baulandpreise massiv gestiegen

So zeigt die Studie, dass die durchschnittlichen Baulandpreise für Eigenheimbebauung zwischen 2011 und 2016 deutschlandweit von 129 Euro auf 164 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind. In den Großstädten ist der Trend noch deutlicher: Hier ist der Preis pro Quadratmeter sogar von 250 Euro im Jahr 2011 auf knapp 350 Euro im Jahr 2016 geklettert. Das ist ein Anstieg um etwa ein Drittel.

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