Studie legt nahe: Kurze Wege zur Arbeit sind besser als Sex

Pendeln kann nerven – umso mehr freut man sich, wenn man schneller ans Ziel kommt. (Bild: ddp Images)

Was macht glücklicher: Sex oder doch ein paar gesparte Minuten auf dem täglichen Weg zur Arbeit? Glaubt man einer Studie, frohlocken zumindest die Londoner mehr über reibungslosen Pendelverkehr.

Das britische Magazin „Time Out“ hat für eine Zufriedenheitsstudie 15.000 Teilnehmer aus 32 Großstädten befragt, was sie am glücklichsten macht. Aus den Ergebnissen entstand der „Time Out City Life Index 2018“, der zeigt, wie beispielsweise die Einwohner aus Mexiko-Stadt, Berlin, London und Tel Aviv über Essen, Kultur, Geld, Dating, Gemeinschaftsgefühl, Nachtleben und vieles mehr denken.


Einige Fragen bezogen sich darauf, wie viel Sex die anonym befragten Teilnehmer haben, wie lang ihr Arbeitsweg ist, ob sie sich an jenem Tag glücklich fühlen. Daraus ließ sich schließen: Weniger Zeit auf dem Weg zur Arbeit zu verbringen, macht Londoner glücklicher als Sex. Wer in den vergangenen 24 Stunden Geschlechtsverkehr hatte, war vergleichsweise um 2,2 Prozentpunkte zufriedener. Wer dagegen den Pendelverkehr überdurchschnittlich gut meisterte, war noch glücklicher.

Dafür scheinen die Briten auch die am meisten genervten Bürger Europas zu sein. 50 Prozent der Teilnehmer gaben an, in den vergangenen 24 Stunden gestresst gewesen zu sein. Weitere Ergebnisse der Studie besagen, dass Pariser den meisten Sex haben. In Porto dagegen findet man die große Liebe und pflegt die meisten sozialen Kontakte. In Bangkok schwören die Einwohner auf ihr großartiges Street-Food. Am glücklichsten sind übrigens die Einwohner Melbournes. 92 Prozent der Teilnehmer gaben an, zufrieden mit ihrem Leben in der australischen Großstadt zu sein. Am längsten arbeiten übrigens die Menschen in Dubai – hier sind Überstunden ganz normal.