Studie: Hunde wollen im Spiel ihren Herrchen Freude bereiten

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Im Schee tollende Hunde

Das Spiel mit anderen Hunden macht den Vierbeinern viel mehr Spaß, wenn ihr Herrchen oder Frauchen sie dabei beachtet. Das ist das Ergebnis einer Studie , die in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Animal Cognition" erscheint. Es war schon lange bekannt, dass Hunde sehr genau darauf achten, ob sie von ihren menschlichen Begleitern Zuwendung bekommen, wie Studienleiterin Lindsay Mehrkam erläuterte. In dieser Studie sei es aber um das Spiel unter Hunden gegangen.

Für die Studie wurden zehn Hunde-Paare ausgewählt, die mindestens sechs Monate miteinander lebten und mindestens einmal am Tag miteinander spielten. Die Forscher fertigten dann Video-Aufnahmen an, bei denen das Herrchen zunächst abwesend war, dann anwesend war, aber sich nicht um die Hunde kümmerte und schließlich anwesend war und sich den Hunden intensiv zuwandte. Er machte ihnen Komplimente und streichelte sie.

Unter diesen Idealbedingungen führten die Hund Sprünge auf, balgten miteinander, jagten einander nach und bissen sich zärtlich. Die Forscher halten es für möglich, dass die Hunde das Verhalten des Herrchens als Belohnung betrachten - ähnlich wie kleine Kinder, die auch dafür bewundert werden wollen, wenn sie etwas Neues gelernt haben. Es könnte aber auch sein, dass die Hunde sich in Anwesenheit eines Menschen Sicherheit fühlen, falls aus dem Spiel einmal ernst wird.

ao/bfi